Almonty Industries Aktie: Wendepunkt erreicht
Jahrelang galt Almonty Industries als reines Entwicklungsunternehmen. Das hat sich geändert: Der erste Erztransport hat die Sangdong-Mine in Südkorea verlassen — die Produktion läuft. Zeitgleich sorgt ein massiver Angebotsschock auf dem globalen Wolframmarkt dafür, dass institutionelle Investoren die Aktie neu entdecken.
Der Wolframmarkt unter Strom
China kontrolliert schätzungsweise 75 bis 80 Prozent der weltweiten Wolframversorgung. Ende 2025 verschärfte Peking die Exportquoten erheblich — mit unmittelbaren Folgen: Der Wolframpreis stieg im vergangenen Jahr um mehr als 160 Prozent und legte auch Anfang 2026 weiter zu. Analysten von BMO Capital Markets berichteten, dass bestimmte chinesische Wolframexporte in diesem Zeitraum zeitweise vollständig zum Erliegen kamen.
Die Auswirkungen treffen Branchen, die auf das Metall angewiesen sind: Rüstung, Luft- und Raumfahrt sowie die Halbleiterindustrie. Die USA befinden sich dabei in einer besonders exponierten Lage, nachdem sie die heimische Wolframproduktion vor rund zehn Jahren aufgegeben haben und seitdem auf Importe und Recycling angewiesen sind.
Sangdong: Produktion läuft, Ausbau geplant
Die Sangdong-Mine verfügt über Reserven von 7,9 Millionen Tonnen mit einem durchschnittlichen Wolframoxidgehalt von 0,47 Prozent — das entspricht 3,7 Millionen enthaltenen metrischen Tonneneinheiten. Die Verarbeitungsanlagen laufen planmäßig, die Kapazität soll bis 2027 schrittweise hochgefahren werden. Eine Phase-II-Erweiterung zielt auf eine Jahreskapazität von bis zu 1,2 Millionen Tonnen.
Finanziert wurde der Minenausbau unter anderem durch ein 75-Millionen-Dollar-Darlehen der deutschen KfW. Umsätze erwartet das Unternehmen erstmals im ersten Halbjahr 2026.
Institutionelle Investoren steigen ein
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Der Produktionsstart hat eine deutliche Umschichtung institutionellen Kapitals ausgelöst. Die Zahl der Fonds mit Positionen in Almonty stieg im vergangenen Quartal um mehr als 55 Prozent auf 107. Van Eck Associates erhöhte seinen Anteil um 13.294,7 Prozent auf 11,24 Millionen Aktien — ein Marktwert von rund 99 Millionen US-Dollar. Encompass Capital Advisors investierte etwa 25,6 Millionen Dollar, Next Century Growth Investors rund 16,3 Millionen Dollar. Im Gesamtjahr 2025 sammelte Almonty über zwei Kapitalerhöhungen in den USA brutto mehr als 219 Millionen Dollar ein.
Die Aktie erreichte zuletzt ein 52-Wochen-Hoch von 21,18 US-Dollar — vor einem Jahr notierte sie noch bei rund einem Dollar.
Washingtons Interesse wächst
Almonty positioniert sich zunehmend als strategischer Partner der US-Regierung. Das ursprünglich kanadische Unternehmen verlegt seinen Sitz in die USA, ist primär an der Nasdaq gelistet und berichtet seit dem 1. Januar 2026 nach US-GAAP. CEO Lewis Black bestätigte regelmäßige Gespräche mit US-Behörden über den Aufbau von Rohstofflieferketten außerhalb chinesischer Kontrolle. Das US-Repräsentantenhaus-Auswahlkomitee zur strategischen Konkurrenz mit China hat dem Unternehmen formell sein Interesse an einer engeren Zusammenarbeit signalisiert.
Parallel dazu entwickelt Almonty weitere Projekte: Das Gentung-Browns-Lake-Projekt in den USA könnte bereits im zweiten Halbjahr 2026 produktionsbereit sein und rund 140.000 metrische Tonneneinheiten pro Jahr liefern. In Portugal läuft ein umfangreiches Bohrprogramm in der Panasqueira-Mine, um tiefere und ertragreichere Erzschichten zu erschließen.
Am 26. März 2026 legt Almonty seine Quartalszahlen vor — der erste Bericht, der sowohl die historisch hohen Wolframpreise als auch die ersten Produktionsergebnisse aus Sangdong widerspiegeln wird.
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