Der Wolfram-Markt trocknet aus, die Preise steigen – und Almonty Industries scheint genau im richtigen Moment lieferfähig zu werden. Mit dem Start der Bergbauaktivitäten auf der Sangdong-Mine und einer strategischen Personalentscheidung wandelt sich das Unternehmen vom Entwickler zum Produzenten. Doch ist die Bewertungslücke wirklich so groß, wie Analysten vermuten?

Operativer Durchbruch in Südkorea

Die Entwicklung am Flaggschiff-Projekt Sangdong wird konkret. Nachdem Mitte Dezember 2025 die aktiven Bergbauaktivitäten begannen, erreichten bereits die ersten Erzlieferungen die Verarbeitungsanlage. Die kommerzielle Produktion steht damit unmittelbar bevor. Für Anleger ist dies der entscheidende Schritt: Die Mine gilt als größtes Wolframvorkommen außerhalb Chinas und weist mit einem Durchschnittsgehalt von 0,45 % WO3 eine deutlich höhere Qualität auf als der globale Durchschnitt von 0,19 %. CEO Lewis Black nutzt den heutigen Tag, um Investoren im Rahmen einer Masterclass detaillierte Einblicke in diesen operativen Status zu geben.

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Knappheit treibt Preise

Das externe Marktumfeld spielt dem Unternehmen in die Karten. China, das über 80 % des weltweiten Wolframangebots kontrolliert, hat zu Jahresbeginn 2026 die Exportkontrollen signifikant verschärft. Lizenzen werden nur noch für zwei Jahre vergeben, was die Preise für Ammoniumparawolframat (APT) in Richtung der 1.000-US-Dollar-Marke treibt. In einem Markt, der teilweise als "ausverkauft" gilt, warnen große Hersteller wie Sandvik bereits vor Risiken in der Lieferkette.

Die Fakten auf einen Blick:
* Produktion: Aktiver Abbau auf Sangdong seit Dezember 2025; kommerzieller Start steht an.
* Marktlage: Wolfram-APT-Preis nahe 1.000 USD; Angebotsknappheit durch chinesische Exportbeschränkungen.
* Management: Guillaume Wiesenbach de Lamaziere als neuer CDO installiert.
* Kursniveau: Aktuell ca. 7,74 EUR (Frankfurt) / 12,64 CAD (TSX).

Strategische Weichenstellung und Bewertung

Parallel zum operativen Hochlauf verstärkt Almonty das Management. Guillaume Wiesenbach de Lamaziere, ein Banken-Veteran mit 30 Jahren Erfahrung, übernimmt als Chief Development Officer die Steuerung der Unternehmensentwicklung. Finanzanalysten sehen indes eine Diskrepanz zwischen dem aktuellen Kurs und dem fundamentalen Wert. Während die Aktie an der TSX um 12,64 CAD notiert, suggerieren Bewertungsmodelle einen fairen Wert von bis zu 23,44 CAD – ein theoretischer Abschlag von über 40 %. Auch der Analystenkonsens deutet mit einem Ziel von rund 10,29 EUR auf Aufwärtspotenzial hin.

Die Kombination aus dem Produktionsstart auf Sangdong und historisch hohen Wolframpreisen bildet nun das fundamentale Fundament der Bewertung. Für die weitere Kursentwicklung wird entscheidend sein, ob der Übergang in die kommerzielle Vollproduktion in den kommenden Wochen reibungslos gelingt und das Unternehmen die hohe Nachfrage im aktuellen Mangelmarkt bedienen kann.

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