Critical Infrastructure Technologies (CiTech) treibt seine vertikale Integration voran. Mit der Übernahme eines westaustralischen Fertigungsspezialisten sichert sich das Unternehmen eigene Produktionskapazitäten für seine autonomen Kommunikationsplattformen. Der Zukauf öffnet zudem direkte Zugänge in den lukrativen Verteidigungs- und Bergbausektor.

Für 7,7 Millionen Australische Dollar (AUD) übernimmt CiTech 100 Prozent der Anteile an dem namentlich nicht genannten Präzisionsfertiger. Die am Mittwoch unterzeichnete Vereinbarung sieht eine gestaffelte Zahlung vor. Zum geplanten Abschluss der Transaktion fließen zunächst knapp 5,8 Millionen AUD. Der Restbetrag wird in zwei gleichen Raten über die kommenden zwei Jahre fällig. Finanziert wird der Deal zu 60 Prozent über Bankkredite und zu 40 Prozent durch eine aktuell laufende Kapitalerhöhung. Hinzu kommen Anpassungen des Nettobetriebskapitals in Höhe von rund 2,08 Millionen AUD.

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Eigene Produktion statt Abhängigkeit

Das übernommene Unternehmen erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2025 bei einem Umsatz von 7,5 Millionen AUD ein operatives Ergebnis (EBITDA) von 1,9 Millionen AUD. Interne Prognosen gehen von einer Verdopplung dieser Kennzahlen innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre aus.

Für CiTech liegt der primäre Wert jedoch in der strategischen Neuausrichtung. Durch die Integration der Fertigungs- und Entwicklungsabläufe kann das Unternehmen seine Nexus-Plattformen künftig schneller und effizienter produzieren. Der direkte Zugriff auf spezialisierte Fachkräfte und eine etablierte Infrastruktur in Westaustralien reduziert externe Lieferabhängigkeiten beim Prototypenbau und der Serienfertigung erheblich.

Mit den neuen Kapazitäten zielt CiTech darauf ab, die steigende internationale Nachfrage nach seinen mobilen Sicherheits- und Kommunikationslösungen zügig zu bedienen. Der operative Fokus liegt dabei auf der Ausrüstung von Großkunden aus den Bereichen Bergbau, Grenzschutz und Notfalldienste. Die formelle Abwicklung der Übernahme ist für den 31. März 2026 angesetzt.

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