Der Wolfram-Produzent Almonty Industries hat einen wichtigen operativen Meilenstein erreicht. Ein prominenter Anleger nutzt genau diesen Moment für einen strategischen Rückzug. Die Deutsche Rohstoff AG hat ihr Aktienpaket deutlich reduziert und rutscht damit unter eine wichtige Meldeschwelle. Dieser Schritt wirft ein Schlaglicht auf die rasante Entwicklung des Unternehmens in den vergangenen Monaten.

Gewinnmitnahmen nach Kursrally

Am 1. April gab die Deutsche Rohstoff AG bekannt, neun Millionen Almonty-Papiere veräußert zu haben. Damit sinkt der Anteil des deutschen Rohstoffunternehmens auf 4,9 Prozent, was einem Wechsel in eine passive Investmentrolle entspricht. Der Zeitpunkt dieser Transaktion ist nachvollziehbar, wenn man die jüngste Kursentwicklung betrachtet. Auf Jahressicht verzeichnet der Titel ein beachtliches Plus von über 560 Prozent.

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Diese massive Aufwärtsbewegung bescherte Almonty paradoxerweise auch einen enormen bilanziellen Verlust für das Jahr 2025. Obwohl der Umsatz im vergangenen Jahr von 28,84 auf 32,51 Millionen Kanadische Dollar kletterte, wies das Unternehmen einen Rekordverlust von knapp 162 Millionen Dollar aus.

Rote Zahlen als Zeichen des Erfolgs

Verantwortlich für dieses Minus war fast ausschließlich eine buchhalterische Anpassung. Da der Aktienkurs im Jahresverlauf stark anstieg, kletterte der theoretische Wert von ausstehenden Wandelanleihen rasant in die Höhe. Dies erzwang eine nicht-liquiditätswirksame Abschreibung von über 87 Millionen Dollar. Es handelt sich also um einen reinen Papierverlust, der aus dem Markterfolg der Aktie resultiert, während sich die fundamentalen Daten gleichzeitig verbesserten.

Fokus auf die Produktion

Operativ hat das Unternehmen derweil Fakten geschaffen. Mitte März wurde die erste Inbetriebnahmephase der Sangdong-Wolframmine in Südkorea offiziell abgeschlossen. Die Anlage ist nun in den aktiven Bergbaubetrieb übergegangen und soll jährlich 2.300 Tonnen Wolframkonzentrat liefern.

Mit einem soliden Finanzpolster von rund 268 Millionen Dollar zum Jahreswechsel richtet sich der Blick der verbleibenden Aktionäre nun auf die Stabilisierung der Cashflows. Das nächste konkrete Ziel ist die für 2027 geplante zweite Ausbauphase in Südkorea, mit der Almonty seine Produktionskapazitäten verdoppeln will.

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