Bei Almonty Industries dreht sich zum Start in den Februar vor allem alles um die Umsetzung am Vorzeigeprojekt: der Sangdong-Wolframmine in Südkorea. Seit Dezember laufen dort die aktiven Abbauarbeiten – jetzt zählt, wie sauber der Übergang von Aufbauphase zu stabiler Produktion gelingt. Genau daran dürfte sich in den nächsten Wochen die Anlegerstimmung messen.

Wichtige Punkte im Überblick:

  • Aktiver Minenbetrieb in Sangdong läuft seit Dezember
  • Ziel: westlich ausgerichtete Wolfram-Lieferkette mit hohem Anteil außerhalb Chinas
  • Frisches Kapital aus einer Aktienplatzierung soll den Hochlauf stützen

Strategische Ansage und Personalentscheidungen

In der jüngsten Aktionärskommunikation von Ende Januar skizzierte das Unternehmen die Idee einer „westlich ausgerichteten“ Wolfram-Plattform. Laut Mitteilung will Almonty langfristig mindestens 40% des Wolframangebots außerhalb Chinas liefern – über Standorte in Nordamerika, Europa und Asien.

Parallel hat Almonty sein Managementteam weiter ausgebaut. Anfang Januar kam Guillaume Wiesenbach de Lamaziere als Chief Development Officer hinzu. Bereits im Dezember hatte das Unternehmen den ehemaligen Brigadegeneral Steven L. Allen zum Chief Operating Officer ernannt.

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Was bei Sangdong jetzt zählt

Der entscheidende kurzfristige Treiber bleibt die Entwicklung in Sangdong: Wie schnell nähert sich die Mine der geplanten Kapazität in Phase I – und wie stabil laufen die Prozesse im Alltag? Anleger dürften besonders auf Angaben zur Durchsatzleistung und zur operativen Performance achten, sobald das Unternehmen neue Updates liefert.

Blick auf Zahlen und Finanzierung

Ein konkreter Termin für die nächsten Detaildaten zeichnet sich ebenfalls ab: Die Ergebnisse für das vierte Quartal 2025 werden nach öffentlich verfügbaren Informationen gegen Ende März erwartet. Damit gäbe es erstmals einen genaueren Einblick in frühe Kennzahlen aus der Sangdong-Anlaufphase – zusätzlich zur laufenden Produktion aus der Panasqueira-Mine in Portugal.

Finanziell hat sich Almonty dafür im Dezember Luft verschafft. Das Unternehmen platzierte nach Angaben von Investing.com Aktien im Volumen von 129,4 Mio. US-Dollar. Das stärkte die Bilanz vor dem Produktionshochlauf.

Im Branchenumfeld sorgt der Fokus westlicher Regierungen auf kritische Rohstoffe weiter für Rückenwind: Chinas Exportbeschränkungen und ein US-Verteidigungsbeschaffungsverbot für chinesisches Wolfram ab 2027 stützen die Attraktivität nicht-chinesischer Lieferketten. Ende März könnten die Q4-Zahlen damit zum nächsten Fixpunkt werden, an dem sich zeigt, wie schnell Sangdong vom Projekt zur verlässlichen Produktionsquelle wird.

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