MAX Power Mining Aktie: Rückenwind
Drei Award-Nominierungen klingen erst mal nach „PR-Termin“. Bei MAX Power Mining fällt das Timing aber auf: Während in Saskatchewan gebohrt wird, versucht das Unternehmen gleichzeitig zu zeigen, dass seine Natural-Hydrogen-Story mehr ist als ein Einzelfund. Entscheidend wird, ob sich das Modell auf größerer Fläche wiederholen lässt.
Drei Nominierungen – und ein Auftritt auf der Bühne
Am 5. März meldete das Unternehmen, dass es bei der Canadian Hydrogen Convention (21.–23. April in Edmonton) gleich dreifach als Finalist im Rennen ist: Hydrogen Project Award und Digital Innovation Award für die Firma, dazu eine Nominierung für CEO Ran Narayanasamy als Emerging Hydrogen Leader.
Zusätzlich übernimmt Narayanasamy am 22. April die Moderation der ersten Paneldiskussion der Konferenz zur Natural-Hydrogen-Exploration in Kanada. Der Punkt dahinter: MAX Power positioniert sich nicht nur als Explorer, sondern als Taktgeber in einem noch jungen Segment.
Lawson: Der Fund, der alles trägt
Die Nominierungen fußen auf einem Meilenstein, den MAX Power selbst als Durchbruch beschreibt: Mit dem Lawson-Bohrloch habe man Kanadas erstes bestätigtes natürliches Wasserstoffsystem im Untergrund nachgewiesen. Lawson sei zugleich das erste Bohrloch in Kanada, das gezielt auf natürlichen Wasserstoff abzielte.
Besonders aufmerksam macht das Testergebnis: Es wurden Wasserstoffkonzentrationen bis zu 286.000 ppm gemessen – das entspricht 28,6% reinem H₂. Laut Darstellung im Quelltext gelten solche Werte in der Branche als vielversprechend für eine spätere kommerzielle Entwicklung.
Der Fund soll zudem das geologische Modell bestätigen: eine Anreicherung entlang des Genesis Trend, einer Struktur über rund 475 Kilometer, die von Saskatchewan bis in die US-Bundesstaaten Montana und die Dakotas reicht.
KI-Plattform und zweite Bohr-These: Bracken als Stresstest
Für den Digital-Innovations-Award steht die Plattform MAXX LEMI. Dahinter steckt ein KI-gestütztes System, das Seismik, Bohrdaten, strukturelle Interpretation und historische Untergrunddaten in einem gemeinsamen Zielgebiet-Modell zusammenführt. Die Logik: Je mehr Datenpunkte einfließen, desto besser sollen Vorhersagen und Zieldefinitionen werden – und desto leichter lässt sich der Ansatz auf weitere Becken übertragen.
Genau hier kommt Bracken ins Spiel. Seit dem 27. Februar wird dort gebohrt, rund 325 Kilometer von Lawson entfernt. Bracken soll nicht nur ein zweites Ziel testen, sondern eine Becken-Strategie untermauern: diesmal mit einem stratigraphischen Play-Konzept, definiert über neu erhobene 2D-Seismik plus bestehende Daten – im Unterschied zu Lawson, das auf einem strukturellen Modell beruhte. Wer sich fragt, ob Lawson wiederholbar ist: Bracken ist einer der ersten praktischen Tests darauf.
Landpaket, Kapital und nächste Schritte bis Mitte 2026
Operativ stützt sich die Strategie auch auf die Flächenposition: MAX Power hält laut Quelle rund 1,3 Millionen Acres an Genehmigungen in der Region und hat Anträge für weitere 5,7 Millionen Acres eingereicht. Im Dezember 2025 kam außerdem eine strategische Investition über 5 Mio. US-Dollar von einem internationalen Energiepartner hinzu.
Für das erste Halbjahr 2026 sind laut Text zwei Schritte zentral: detaillierte 3D-Seismik über der Entdeckungszone sowie mindestens ein weiteres Bestätigungsbohrloch. Parallel soll Bracken zeigen, ob das Konzept in der Fläche trägt.
An der Börse hat der Titel die Erwartungen zuletzt klar eingepreist: Auf 12-Monats-Sicht liegt die Aktie bei +565%, der Schlusskurs am Freitag lag bei 0,96 €.
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