Almonty Aktie: Anlegerinteressen gewahrt?
Nach einer Phase starker operativer Fortschritte mussten Anleger am Freitag einen deutlichen Rücksetzer hinnehmen. Der Grund für den plötzlichen Verkaufsdruck liegt jedoch nicht im operativen Geschäft, sondern im Kalender: Das Auslaufen einer wichtigen Haltefrist für Insider sorgte für Nervosität und ein erhöhtes Handelsvolumen.
Reaktion auf neues Aktienangebot
Die Aktie verlor im NASDAQ-Handel am Freitag 7,30 Prozent und schloss bei 8,63 US-Dollar. Auch an der Heimatbörse in Toronto gab das Papier um fast sieben Prozent nach. Auslöser war das Ende der sogenannten Lock-up-Periode am Donnerstag, den 8. Januar. Diese Vereinbarung hatte es Insidern, darunter Direktoren und Führungskräften, für 30 Tage untersagt, bestimmte Aktien, Optionen oder Restricted Stock Units zu veräußern.
Mit dem Wegfall dieser Restriktion gelangte potenziell neues Aktienangebot auf den Markt. Das Handelsvolumen sprang auf rund 3,7 Millionen Stück an, was verdeutlicht, dass der Markt die neue Angebotssituation umgehend eingepreist hat. Solche Kursbewegungen nach dem Ende von Haltefristen sind an der Börse keine Seltenheit und oft technischer Natur.
Fundamentaltrend intakt
Der aktuelle Kursrutsch steht im Kontrast zur strategischen Entwicklung des Unternehmens im Jahr 2025. Almonty arbeitet daran, sich als größter Wolfram-Produzent außerhalb Chinas zu etablieren – eine Position, die angesichts des Bedarfs der westlichen Verteidigungs- und Halbleiterindustrie zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Ein zentraler Meilenstein war der kürzliche Beginn der Erzförderung in der Sangdong-Mine in Südkorea. Dieser Schritt markiert den Übergang vom Entwickler zum Produzenten mit eigenem Cashflow. Marktbeobachter interpretieren den Preisrückgang vom Freitag daher primär als Reaktion auf die veränderte Marktstruktur durch die frei gewordenen Aktien und nicht als Indikator für fundamentale Probleme.
Blick auf die Produktion
Der Fokus der Anleger dürfte sich nun wieder auf die operative Exekution richten. Ende März 2026 wird das Unternehmen die Finanzzahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vorlegen. Entscheidend für die weitere Bewertung sind die Fortschritte beim Hochfahren der kommerziellen Produktion in Sangdong, die für das erste Halbjahr 2026 angepeilt ist. Zudem steht in der zweiten Jahreshälfte der geplante Produktionsstart des kürzlich erworbenen Wolfram-Projekts in Montana, USA, auf der Agenda.
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