Allianz Aktie: Warten auf Signale
Die Aktie der Allianz legt nach einem schwachen Jahresauftakt derzeit eine Atempause ein. Mit einem Minus von knapp sechs Prozent seit Anfang Januar und einem spürbaren Abstand zum letzten Hoch warten Anleger nun auf neue Impulse. Der Blick richtet sich dabei fest auf Ende Februar, wenn der Versicherungskonzern konkrete Zahlen auf den Tisch legt und die Dividendenstrategie offenbart.
- Termin: Am 26. Februar folgen Jahreszahlen und Dividendenvorschlag.
- Kurslage: Aktie testet wichtige Unterstützung nahe der 200-Tage-Linie.
- Strategie: Fokus liegt auf Kapitalrückführungen für 2025 bis 2027.
Zahltag im Fokus
Die aktuelle Ruhe im Chartbild täuscht nicht darüber hinweg, dass für den Münchner Konzern eine entscheidende Phase ansteht. Der wichtigste Termin im Kalender ist die Bilanzmedienkonferenz am 26. Februar 2026. An diesem Tag präsentiert der Vorstand nicht nur die Geschäftszahlen für das abgelaufene Schlussquartal und das Gesamtjahr 2025, sondern auch den mit Spannung erwarteten Dividendenvorschlag.
Für Einkommensinvestoren ist dieses Datum von zentraler Bedeutung. Die Allianz verfolgt eine strikte Kapitalrückführungspolitik, die neben der regulären Ausschüttung eines Teils des Jahresüberschusses auch weitere Maßnahmen für den Zeitraum 2025 bis 2027 vorsieht. Die konkrete Höhe der Dividende bleibt bis zur Konferenz das dominierende Spekulationsthema.
Charttechnische Unterstützung unter Test
Die Wartezeit bis zu den Zahlen findet in einem herausfordernden Marktumfeld statt. Der Kurs ist zuletzt auf 365,30 Euro zurückgefallen und hat sich damit rund 20 Prozent vom 52-Wochen-Hoch (460,12 Euro) entfernt.
Diese Korrektur führt die Aktie in eine technisch interessante Zone: Der Kurs nähert sich dem 200-Tage-Durchschnitt an, der aktuell bei 361,71 Euro verläuft. Das Halten dieser langfristigen Trendlinie wäre ein wichtiges Signal der Stabilisierung, bevor die fundamentalen Daten Ende Februar die weitere Richtung vorgeben.
Der weitere Fahrplan
Neben den Finanzen stehen auch operative Themen wie die Integration von künstlicher Intelligenz und das Management von Klimarisiken auf der Agenda, welche die langfristige Bewertung des Sektors beeinflussen. Der kurzfristige Kalender ist jedoch klar getaktet:
Nach der Bilanzvorlage im Februar folgt am 13. März der vollständige Geschäftsbericht. Die finale Abstimmung über die Dividende findet auf der Hauptversammlung am 7. Mai 2026 in der Münchner Olympiahalle statt, kurz bevor am 13. Mai bereits die Zahlen zum ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres veröffentlicht werden.
Der 26. Februar bildet somit den Dreh- und Angelpunkt für die kommenden Monate. Bis dahin dürfte die Verteidigung der charttechnischen Unterstützung bei rund 362 Euro im Vordergrund stehen, bevor die Dividendenhöhe neue Fakten für die Bewertung der Aktie schafft.
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