Goldman Sachs hat seine meldepflichtige Position bei Aixtron minimal verändert – und das Timing ist auffällig. Denn schon morgen legt der Halbleiteranlagenbauer den Jahresfinanzbericht für 2025 vor. Genau dieser Bericht dürfte entscheiden, ob die jüngste Kursstärke fundamental Rückenwind hat oder vor allem von Erwartung lebt.

Stimmrechtsmeldung: Kaum Bewegung, klarer Blick auf die Struktur

Heute wurde eine Stimmrechtsmitteilung der The Goldman Sachs Group, Inc. veröffentlicht. Daraus geht hervor: Goldman hält insgesamt 7,87 % der Stimmrechte an Aixtron – zuvor waren es 7,90 %. Die meldepflichtige Schwelle wurde am 19. Februar 2026 berührt.

Interessant ist vor allem die Aufteilung der Position: 2,89 % entfallen auf direkt gehaltene Aktien, 4,99 % laufen über Finanzinstrumente. Unterm Strich ist die Veränderung also klein, aber sie zeigt transparent, wie die Beteiligung zusammengesetzt ist.

Fokus verlagert sich auf morgen: Jahresbericht als Gradmesser

Der Markt schaut nun weniger auf die minimale Verschiebung in der Beteiligung, sondern auf den nächsten Termin im Kalender: Am 26. Februar 2026 veröffentlicht Aixtron den Konzern-Jahresfinanzbericht 2025. Für viele Anleger ist das der entscheidende Datenpunkt, um die Geschäftsentwicklung und den Ausblick im zyklischen Halbleiterumfeld besser einzuordnen.

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Die zentrale Frage dahinter: Wie klar spiegelt sich die erwartete Nachfrage im Halbleitersektor in Zahlen und Ausblick wider? Genau hier dürfte der Bericht Orientierung liefern – und damit auch, wie belastbar die aktuelle Bewertung am Markt ist.

Kursbild: Nähe zum Hoch, aber nervöse Signale

Die Aktie notiert heute bei 24,38 Euro und markiert damit zugleich ihr 52‑Wochen-Hoch. In den vergangenen 30 Tagen steht ein Plus von 16,71 %, seit Jahresanfang sind es 24,55 %.

Auffällig: Der RSI (14 Tage) liegt bei 25,1. Das signalisiert nach der verwendeten Kennzahl ein deutlich schwächeres kurzfristiges Momentum – ein Kontrast zur Nähe zum Jahreshoch, der den Blick auf die Zahlen morgen zusätzlich schärft.

Zum Fahrplan: Nach dem Jahresbericht folgen der Q1‑Bericht am 30. April 2026 und die Hauptversammlung am 13. Mai 2026. Kurzfristig ist aber klar: Der Ton, den das Unternehmen morgen mit Bericht und Einordnung setzt, dürfte die Richtung vorgeben.

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