Rekordergebnisse für 2025, eine Rekorddividende — und trotzdem steht die Aktie unter Druck. Airbus lieferte im vergangenen Geschäftsjahr starke Zahlen, doch der vorsichtige Ausblick auf 2026 hat Investoren verunsichert. Seither befindet sich der Kurs auf Talfahrt.

Hauptversammlung rückt in den Fokus

Am 14. April 2026 findet in Amsterdam die Hauptversammlung statt. Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Abstimmung über eine Dividende von 3,20 Euro brutto je Aktie für das Geschäftsjahr 2025 — die Auszahlung ist für den 23. April geplant. Zum Vergleich: Im Vorjahr erhielten Aktionäre 2,00 Euro reguläre Dividende plus eine Sonderdividende von 1,00 Euro.

Neben der Dividende stehen auch Veränderungen im Aufsichtsrat zur Abstimmung. Neu einziehen sollen Henriette Hallberg Thygesen, CEO des dänischen Rüstungs- und Luft- und Raumfahrtunternehmens Terma A/S, sowie Oliver Zipse, der seit 2019 Vorstandsvorsitzender von BMW ist und dessen Mandat dort im Mai 2026 ausläuft. Zipse soll zunächst für ein Jahr bestellt werden.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Airbus?

Starkes 2025, gedämpftes 2026

Die Grundlage für die höhere Dividende ist solide: Airbus erzielte 2025 einen Umsatz von 73,4 Milliarden Euro — ein Plus von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das bereinigte EBIT kletterte von 5,4 auf 7,1 Milliarden Euro, der Nettogewinn lag bei 5,2 Milliarden Euro. Der Auftragsbestand erreichte mit 8.754 Flugzeugen einen Jahresendrekord.

Die Reaktion der Märkte auf diese Zahlen fiel dennoch negativ aus. Der Kurs brach am Ergebnistag um fast sieben Prozent ein, weil die Lieferziele für 2026 enttäuschten. Airbus peilt für das laufende Jahr rund 870 Auslieferungen an — ein Ziel, das angesichts anhaltender Triebwerksengpässe bei Pratt & Whitney und eines unsicheren Handelsumfelds als ambitioniert gilt. Die Aktie notiert aktuell rund 15 Prozent unterhalb ihres 200-Tage-Durchschnitts.

Quartalszahlen als nächster Gradmesser

Airbus hat seine 2026-Prognose unter der Annahme erstellt, dass es zu keinen weiteren Verwerfungen im Welthandel kommt. Zwar verfügt das Unternehmen über Fertigungskapazitäten in den USA für Teile seiner Schmalrumpfflugzeuge, doch die Lieferketten erstrecken sich über mehrere Kontinente — und alle Großraumflugzeuge werden in der EU produziert.

Am 28. April 2026 legt Airbus seine Quartalszahlen vor. Im Mittelpunkt stehen die Auslieferungszahlen für das erste Quartal: Sie werden zeigen, ob der Produktionshochlauf mit dem Jahresziel von 870 Flugzeugen im Einklang steht.

Airbus-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Airbus-Analyse vom 01. April liefert die Antwort:

Die neusten Airbus-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Airbus-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 01. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Airbus: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...