In den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahres ist Agrana noch immer keine grundlegende Wende gelungen. Die anhaltenden Problem im Geschäft mit Zucker und Stärke machen sich weiterhin bemerkbar. Der Konzern kann in diesem Segment aktuell keine Gewinne vorweisen und rechnet aufgrund niedriger Preise auch nicht damit, dass sich daran allzu schnell etwas ändern wird. Berichtet wurde nun über einen um 7,9 Prozent auf 2,49 Milliarden Euro gesunkenen Umsatz und einen um über 30 Prozent auf 9,6 Millionen Euro gesunkenen Gewinn.

Bestätigt wurde bei dieser Gelegenheit die Prognose für das Gesamtjahr, welche einen "moderaten" Umsatzrückgang in Aussicht stellt. Diverse Sparmaßnahmen sollen aber dabei helfen, das EBIT dennoch auf einen Wert zwischen 45 bis 60 Millionen Euro zu steigern. Geplant ist bei Agrana mit Einsparungen, welche die Kosten bis zum Geschäftsjahr 2027/28 um mindestens 100 Millionen Euro senken.

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Agrana punktet mit Food & Beverage

Besser als bei Zucker und Stärke läuft es für Agrana im Bereich Food & Beverage Solutions, früher auch bekannt als das Fruchtsegment. Dort hat das Unternehmen in der jüngeren Vergangenheit seine Expansion sehr bewusst vorangetrieben, damit eine Diversifizierung erreicht und sich weniger abhängig von schwankenden Zuckerpreisen gemacht. Heute beinhaltet das Segment neben Fruchtsaftkonzentraten auch Eiscreme, Dessertsaucen, Backwaren und einiges mehr.

Zucker und Stärke sollen dennoch ein wichtiger Grundpfeiler bleiben und Agrana verspricht, dass sich dort in naher Zukunft Restrukturierungsmaßnahmen bemerkbar machen würden. Per Ende November wurde die Anzahl der Mitarbeiter im Konzern auf 8.650 reduziert, was im Jahresvergleich einem Minus von vier Prozent entspricht.

Auf einem guten Weg

Agrana macht letztlich genau das, was derzeit in der Macht des Unternehmens steht. An der lahmenden Konjunktur und der zurückhaltenden Verbraucherstimmung können die Verantwortlichen ebenso wenig drehen wie an den Preisen für Zucker und Stärke. Die Konzentration auf andere Bereiche und ein prüfender Blick auf die Kosten stellt auf eine weiterhin herausfordernde Zukunft ein. Die Anleger wissen dies durchaus zu schätzen und die Agrana-Aktie konnte sich nach einer Erholung im Dezember wieder deutlich oberhalb des 52-Wochen-Tiefs bei 10,25 stabilisieren. Am Dienstagmorgen standen in Wien 11,65 Euro auf dem Ticker.

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