AeroVironment Aktie: Insider verkaufen
Gleich zwei Unternehmensinsider haben sich Mitte dieser Woche von AVAV-Anteilen getrennt. Chief Accounting Officer Brian Charles Shackley veräußerte am 16. März 200 Aktien zu je 212,52 Dollar — insgesamt rund 42.500 Dollar. Zeitgleich trennte sich Direktor Stephen F. Page über seinen Living Trust von 250 Papieren zum selben Kurs, was einem Verkaufserlös von rund 53.100 Dollar entspricht. Beide Transaktionen liefen über vorab eingerichtete Handelspläne, die bereits Ende September 2025 aufgesetzt wurden.
Solche planmäßigen Verkäufe müssen nicht zwingend Misstrauen gegenüber dem eigenen Unternehmen signalisieren. Auffällig ist dennoch, dass beide Insider denselben Tag und denselben Kurs wählten — und dass der aktuelle Börsenkurs von rund 222,51 Dollar laut unabhängiger Bewertungsanalysen bereits deutlich über dem fairen Wert von knapp 164 Dollar liegt. Die Aktie scheint damit ambitioniert bewertet.
Gemischte Signale nach dem dritten Quartal
Im jüngst abgeschlossenen dritten Geschäftsquartal 2026 erzielte AeroVironment einen Umsatz von 408 Millionen Dollar sowie ein bereinigtes EBITDA von 44,5 Millionen Dollar bei einer Marge von 10,9 Prozent. Die Zahlen blieben jedoch hinter den Markterwartungen zurück — vor allem wegen Verzögerungen im Raumfahrtbereich und der Kündigung des SCAR-Vertrags.
Die Reaktion der Analysten fiel entsprechend aus: Stifel senkte das Kursziel von 389 auf 315 Dollar, RBC Capital von 325 auf 250 Dollar. KeyBanc und Needham folgten mit Kürzungen auf 295 beziehungsweise 400 Dollar, behielten aber positive Bewertungen bei. Trotz der gesenkten Ziele liegen die Kursziele im Durchschnitt noch deutlich über dem aktuellen Handelsniveau — ein Puffer, der allerdings durch nachlassende Umsatz- und EBITDA-Visibilität im SCAR-Programm zunehmend unter Druck gerät.
Akquisition als strategisches Gegengewicht
Auf der strategischen Seite schloss AeroVironment zuletzt die Übernahme von Empirical Systems Aerospace (ESAero) für rund 200 Millionen Dollar ab — davon 160 Millionen Dollar in Aktien, der Rest in bar. Das Unternehmen erwartet, dass der Zukauf die Fertigungskapazitäten stärkt und bereits im ersten Jahr nach Abschluss positiv zum bereinigten EBITDA beiträgt.
Auf Jahressicht steht AVAV mit einem Plus von rund 78 Prozent glänzend da. Die vergangenen sechs Monate zeigen allerdings ein anderes Bild: Minus 21 Prozent. Wer auf eine schnelle Rückkehr zu alten Hochs setzt, muss zunächst die offenen Fragen rund um das SCAR-Programm und die Integration von ESAero im Blick behalten.
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