Adidas Aktie: Vorsicht, Wackelpartie!
Ein fulminantes Rekordjahr für 2025 reicht offenbar nicht aus, um die Anleger zu beruhigen. Anstatt die starken Bilanzen zu feiern, schicken Investoren das Papier auf Talfahrt und reagieren auf die trüben Aussichten für das laufende Geschäftsjahr. Diese Skepsis zwingt nun auch erste Analysten dazu, ihre Erwartungen nach unten zu korrigieren.
Skepsis drückt auf den Kurs
Die Privatbank Berenberg reagierte auf die angespannte Lage und senkte das Kursziel von 220 auf 190 Euro, beließ die Einstufung allerdings auf „Hold“. Diese Einschätzung spiegelt die aktuelle Marktrealität wider. Mit einem Schlusskurs von 134,70 Euro markierte der Titel am Donnerstag exakt sein 52-Wochen-Tief. Seit dem Jahreswechsel beläuft sich das Minus damit auf über 20 Prozent, da die Aktie in einem klaren Abwärtstrend feststeckt.
Dabei lesen sich die finalen Zahlen für 2025 hervorragend. Der währungsbereinigte Umsatz stieg um 13 Prozent auf 24,8 Milliarden Euro, während das operative Ergebnis um beachtliche 54 Prozent nach oben sprang. Das Problem liegt jedoch in der Zukunft. Für 2026 rechnet der Konzern mit erheblichen Gegenwinden durch Zölle und unvorteilhafte Währungsentwicklungen in Höhe von rund 400 Millionen Euro. Das prognostizierte Betriebsergebnis von lediglich 2,3 Milliarden Euro enttäuschte die Markterwartungen und schürt konkrete Sorgen um die künftige Marge.
Kapitalmaßnahmen als Gegenpol
Um die Aktionäre in diesem schwierigen Umfeld bei der Stange zu halten, steuert das Management mit direkten Kapitalmaßnahmen gegen. Ein laufendes Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu einer Milliarde Euro soll den Kurs stützen. Zusätzlich plant der Vorstand eine deutliche Dividendenerhöhung um 40 Prozent auf 2,80 Euro je Aktie. Gleichzeitig bereitet sich das Unternehmen operativ auf die Fußball-Weltmeisterschaft vor, was sich in einem gezielten Vorratsaufbau von 17 Prozent widerspiegelt.
Nächster Impuls Ende April
Der nächste konkrete Treiber für die Aktie steht bereits fest im Kalender. Am 29. April 2026 präsentiert der Konzern die Zahlen für das erste Quartal. Diese Daten werden erstmals messbar belegen, in welchem Ausmaß die gefürchteten Zoll- und Währungsbelastungen tatsächlich auf das operative Geschäft durchschlagen.
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