Adidas Aktie: Gefährliche Mischung
Geht dem Sportartikel-Riesen die Puste aus? Adidas gerät aktuell zwischen die Fronten von geopolitischen Sorgen und einem heftigen Analystenstreit. Während der Kurs bedrohlich nahe an das Jahrestief rutscht, stellt sich die zentrale Frage: Ist die Wachstumsstory intakt oder signalisiert der jüngste Abverkauf tiefere Probleme?
- Experten-Dilemma: Massive Uneinigkeit zwischen den Großbanken UBS und Bank of America.
- Handelskonflikt: Neue Zolldrohungen drücken auf die Marktstimmung.
- Chart-Alarm: Der Kurs nähert sich gefährlich der Marke von 150 Euro.
Analysten uneins, Politik belastet
Verantwortlich für die nervöse Stimmung ist primär eine ungewöhnlich scharfe Diskrepanz bei den Expertenmeinungen. Während die Schweizer UBS die Aktie jüngst mit Verweis auf die starken "Superstar"-Modelle bestätigte, sorgt eine doppelte Herabstufung der Bank of America weiter für Verunsicherung. Die US-Banker begründeten ihren Pessimismus mit einem abflauenden Sneaker-Boom und der Sorge, dass eine Erholung des Erzrivalen Nike Marktanteile kosten könnte.
Hinzu kommen externe Faktoren: Jüngste Zolldrohungen von Donald Trump wecken am Markt Ängste vor einem neuen Handelskonflikt. Da Adidas einen Großteil der Produktion in Asien fertigen lässt, fürchten Investoren steigende Importkosten und eine sinkende Konsumlaune im wichtigen US-Markt.
Abwärtstrend intakt
Diese Gemengelage spiegelt sich deutlich im Kursverlauf wider. Aktuell notiert das Papier bei 153,82 Euro und hat damit seit Jahresanfang bereits 8,11 Prozent an Wert eingebüßt. Besonders kritisch ist der Blick auf die langfristige Entwicklung: Mit einem Abstand von nur noch 2,76 Prozent zum 52-Wochen-Tief bei 149,70 Euro wandelt die Aktie auf einem schmalen Grat. Ein Durchbrechen dieser Unterstützung könnte weitere technische Verkaufsignale auslösen.
Interessanterweise steht dieser Pessimismus im Kontrast zum breiten Analystenkonsens. Das mittlere Kursziel der Experten liegt mit rund 227 Euro noch immer signifikant über dem aktuellen Niveau, was auf ein potenzielles Missverhältnis zwischen fundamentaler Bewertung und momentaner Marktstimmung hindeutet.
Ausblick: Zahlenwerk im Fokus
Die Entscheidung über die weitere Richtung dürfte spätestens im März fallen. Am 10. oder 11. März präsentiert der Konzern seine Geschäftszahlen für 2025. Investoren werden dann genau prüfen, ob die operativen Margen unter dem politischen Druck leiden oder ob die optimistischen Kursziele gerechtfertigt sind. Bis dahin bleibt die Verteidigung der 150-Euro-Marke für die Bullen die vordringlichste Aufgabe.
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