Adidas Aktie: Bank of America dreht radikal!
Die Adidas-Aktie notiert unweit ihres 52-Wochen-Tiefs – und nun kommt auch noch ein schwerer Schlag von unerwarteter Seite. Die Bank of America, die dem Sportartikelhersteller bislang eine Kaufempfehlung ausgesprochen hatte, vollzieht zu Jahresbeginn eine drastische Kehrtwende. Die Analysten streichen ihre Prognose heftig zusammen, und die Aktie reagiert prompt mit dem nächsten Kurssturz.
Was ist da los? Noch vor kurzem zeigte sich die Mehrheit der Analysten gegenüber dem DAX-Titel recht optimistisch. Doch die neue Einschätzung der Bank of America scheint die Stimmung komplett zu kippen. Die Begründung für den radikalen Schwenk bleibt zwar im Detail offen, doch der Zeitpunkt spricht Bände: Der Wind an den Märkten hat sich gedreht.
Puma-Übernahmegerüchte befeueln Konkurrenz
Ausgerechnet in dieser heiklen Phase bekommt Adidas indirekt Rückenwind – allerdings nur als Trittbrettfahrer. Am Donnerstag schossen die Aktien des Rivalen Puma um 7,66 Prozent auf 24,17 Euro nach oben, der höchste Stand seit Mai. Grund ist ein Reuters-Bericht, wonach der chinesische Sportartikelkonzern Anta Sports den 29-prozentigen Puma-Anteil der französischen Pinault-Familie übernehmen will.
Im Fahrwasser dieser Spekulationen legten auch die Adidas-Papiere zeitweise um 2,76 Prozent auf 165,40 Euro zu. Doch kann diese Bewegung mehr sein als nur ein kurzes Strohfeuer? Die Frage bleibt, ob die Übernahmefantasie im Sektor Adidas tatsächlich aus der Defensive helfen kann – oder ob die fundamentalen Probleme zu groß sind.
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Technologiesektor belastet – Marktumfeld bleibt schwierig
Das Gesamtbild an den europäischen Märkten zeigt sich am Donnerstag verhalten. Der DAX trat mit 25.127 Punkten nahezu auf der Stelle, nachdem er am Vormittag noch auf ein Rekordhoch von 25.218 Punkten geklettert war. Geopolitische Spannungen rund um Venezuela und Grönland belasten das Sentiment, während Investoren gespannt auf die US-Arbeitsmarktdaten für Dezember warten.
Für Adidas kommt die Unsicherheit zur Unzeit. Die Bären haben das Ruder übernommen, und die jüngste Herabstufung durch die Bank of America dürfte das Vertrauen der Anleger weiter erschüttern. Bleibt die Frage: Kann der Drei-Streifen-Konzern die Wende noch schaffen – oder droht ein weiteres Abrutschen gen 52-Wochen-Tief?
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