Die Energiewende stockt – ausgerechnet am Wetter. Während Deutschland massiv in neue Windkraftanlagen investiert, lieferten diese 2025 weniger Strom als im Jahr zuvor. Für RWE als einen der größten Windenergie-Betreiber des Landes eine paradoxe Situation: Mehr Kapazität, weniger Ertrag. 132,6 statt 138,3 Terawattstunden
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Trotz starkem Ausbau der Windkraft sank die Gesamtproduktion in Deutschland im vergangenen Jahr auf 132,6 Terawattstunden – ein Minus von über fünf Terawattstunden gegenüber 2024. Der Grund liegt nicht in technischen Problemen oder fehlenden Anlagen, sondern schlicht im Wetter. "2025 wehte vor allem an Land nur ein durchschnittlich laues Lüftchen", fasste es Netzbetreiber 50Hertz zusammen. Während 2023 das stärkste Windjahr seit über 20 Jahren war, fiel 2025 unterdurchschnittlich aus.