Cardano steht vor einem wichtigen Termin: Morgen startet an der CME Group der Handel mit regulierten Cardano-Futures. Das passiert ausgerechnet in einer Phase, in der der Kryptomarkt deutlich schwächelt und auch ADA spürbar unter Druck geraten ist. Was bringt der CME-Start dem Coin in so einem Umfeld?

Wichtigste Fakten im Überblick:
- Start der Cardano-Futures an der CME: Morgen
- Zwei Kontraktgrößen: 100.000 ADA und 10.000 ADA (Micro)
- ADA verlor in der Woche bis Gestern: rund 15,6%
- Bitcoin fiel im selben Zeitraum: rund 16% auf etwa 60.000 US-Dollar

CME erweitert das Krypto-Angebot

Die CME Group kündigte bereits Mitte Januar an, ihr Krypto-Derivateangebot um Cardano-Futures zu erweitern. Laut Mitteilung sollen Marktteilnehmer zwischen zwei Größen wählen können: einem Standard-Kontrakt über 100.000 ADA und einem Micro-Kontrakt über 10.000 ADA.

CME-Manager Giovanni Vicioso begründete den Schritt mit der Nachfrage nach „vertrauenswürdigen, regulierten Produkten“, um Preisrisiken zu steuern und zusätzliches Exposure aufzubauen. Mit Cardano reiht die CME ADA in eine Produktpalette ein, in der bereits Bitcoin, Ether, XRP und Solana vertreten sind.

Zum Hintergrund: Die CME meldete für 2025 Rekordaktivität im Krypto-Segment. Futures und Optionen kamen demnach auf ein durchschnittliches Tagesvolumen von 278.300 Kontrakten, was rund 12 Milliarden US-Dollar Nominalwert entsprochen habe.

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Hoskinson spricht über Milliardenverlust

Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgte am Wochenende Cardano-Gründer Charles Hoskinson. Er sagte in einer Live-Übertragung aus Tokio, er sitze in der aktuellen Abwärtsphase auf mehr als 3 Milliarden US-Dollar nicht realisierten Verlusten. Gleichzeitig betonte er, er wolle seine Positionen nicht auflösen.

Hoskinson ordnete den Ausverkauf als Übergangsphase ein, während sich Finanzsysteme an neue Technologien anpassten. Zudem verwies er auf laufende Cardano-Projekte wie Starstream und Midnight, die sich auf Datenintegrität und Privacy-Anwendungen beziehen.

Roadmap: Hard Fork und Integrationen geplant

Trotz der Marktschwäche läuft die technische Planung weiter. Genannt wurden mehrere Meilensteine:

  • Protocol v11 Hard Fork (Februar 2026): Performance-Verbesserungen für Plutus-Smart-Contracts
  • USDCX-Integration (Februar 2026): Stablecoin-Deployment von Circle außerhalb des EVM-Standards
  • Ouroboros Leios (2026): Konsens-Upgrade zur Steigerung des Durchsatzes

Der v11-Hard-Fork zielt laut Beschreibung auf nicht disruptive Ledger-Verbesserungen ab: schnellere Plutus-Ausführung sowie zusätzliche kryptografische „Builtins“, ohne bestehende Smart Contracts zu brechen.

Was der Markt morgen bekommt

Mit dem morgigen Start an der CME wird ADA über regulierte Futures leichter für institutionelle Marktteilnehmer handelbar. Dass sowohl Standard- als auch Micro-Kontrakte angeboten werden, senkt zudem die Eintrittshürde für kleinere Positionsgrößen.

Ob der CME-Start nach der jüngsten Marktschwäche unmittelbar für spürbare Aktivität sorgt, dürfte sich vor allem in den ersten Handelswochen zeigen – klar ist zunächst: Das Produkt geht in einem Umfeld erhöhter Volatilität an den Start.

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