Sterling Bancorp befindet sich mitten im Prozess der vollständigen Liquidation. Nachdem das Unternehmen sein operatives Bankgeschäft bereits im vergangenen Jahr veräußert hat, werden nun die restlichen Vermögenswerte verwertet, um die Gesellschaft endgültig aufzulösen. Wie viel Kapital wird nach Begleichung aller Verbindlichkeiten am Ende noch an die Aktionäre fließen?

  • Verkauf der Sterling Bank and Trust an EverBank Financial Corp abgeschlossen.
  • Börsennotierung an der Nasdaq bereits im April 2025 eingestellt.
  • Erste Abschlagszahlung von 4,85 US-Dollar pro Aktie erfolgte im April 2025.

Verkauf und Börsenabschied

Der Rückzug aus dem Bankgeschäft wurde bereits im April des vergangenen Jahres mit dem Verkauf der Tochtergesellschaft Sterling Bank and Trust an die EverBank Financial Corp vollzogen. Unmittelbar nach diesem Schritt leitete das Board of Directors den offiziellen Auflösungsplan ein, der bereits im September 2024 verabschiedet worden war.

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Parallel zum Verkauf stellte Sterling Bancorp den Handel seiner Stammaktien am Nasdaq Capital Market ein. Um die laufenden Kosten weiter zu senken, beabsichtigte das Management zudem, die Berichterstattungspflichten gegenüber der US-Börsenaufsicht SEC durch das Einreichen eines Form 15 dauerhaft auszusetzen.

Fokus auf weitere Ausschüttungen

Für die verbliebenen Anteilseigner steht nun die Verwertung der restlichen Assets im Vordergrund. Eine erste Liquidationszahlung in Höhe von 4,85 US-Dollar je Aktie wurde bereits am 8. April 2025 an die zum Stichtag 1. April registrierten Aktionäre geleistet.

Der weitere Verlauf der Abwicklung umfasst das Eintreiben verbliebener Forderungen sowie die Tilgung offener Schulden und laufender Verwaltungskosten. Weitere Zahlungen an die Aktionäre sind rechtlich an die vollständige Begleichung aller Verbindlichkeiten nach dem Recht des Bundesstaates Michigan gebunden. Zukünftige Ausschüttungen erfolgen erst, wenn die administrativen und finanziellen Verpflichtungen des Unternehmens abschließend geklärt sind.

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