Auch wenn Zumtobel sich in den letzten Monaten schwer darum bemühte, neue Auftraggeber von den eigenen Beleuchtungslösungen zu überzeugen, so machte das Unternehmen den Anlegern zu keinem Zeitpunkt falsche Hoffnungen. Für das laufende Geschäftsjahr wurde stets vor großen Herausforderungen gewarnt, etwa aufgrund von US-Zöllen und der daraus entstehenden Zurückhaltung bei Investitionsentscheidungen.

Die nun eher schwachen Zahlen für die ersten drei Quartale des laufenden Geschäftsjahres kommen da letztlich wenig überraschend. Informiert wurde darüber, dass die Umsätze um 6,4 Prozent auf 775 Millionen Euro zurückgingen und der Konzerngewinn um nicht ganz ein Drittel auf neun Millionen Euro fiel. Verantwortlich macht Zumtobel dafür in erster Linie eine anhaltende Schwäche im Nichtwohnbausektor.

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Sondereffekte machen Zumtobel zu schaffen

Geschrumpft sind bei Zumtobel alle wichtigen Segmente. Bei "Lighting" wurden Umsatzrückgänge von 5,1 Prozent verzeichnet und in der Sparte "Components" ging es sogar um 11,7 Prozent zurück. Als wäre das noch nicht genug, litt der Konzern zudem unter Sondereffekten, darunter Restrukturierungskosten und Wertminderungen bei aktivierten Entwicklungsprojekten. Insgesamt wurde die Bilanz dadurch mit Abschlägen von 12,7 Millionen Euro belastet.

Ein Rückgang bei den Kosten für Material und Personal konnte dies nicht auffangen. Der Blick nach vorn bleibt eher trüb. Zumtobel rechnet weiterhin mit negativen Effekten der US-Zollpolitik. Chancen werden hingegen in Europa erkannt, wo regulatorische Initiativen seitens der EU für etwas Erleichterung sorgen könnten. Bei der Prognose wird der österreichische Konzern letztlich etwas mutiger.

Ein Lichtblick?

Höher fällt jene zwar nicht aus. Doch zumindest am unteren Ende der Prognosespanne für die Ebit-Marge bessert Zumtobel etwas nach. Statt zuvor 1 bis 4 Prozent werden hier nun 2,5 bis 4 Prozent in Aussicht gestellt. Das macht Hoffnung darauf, dass zumindest die Talsohle durchschritten sein mag. Die Anleger reagierten einigermaßen ruhig auf die Zahlen, doch Abschläge musste die Zumtobel-Aktie letztlich dennoch hinnehmen. Am Donnerstag ging es bis zum Mittag um 1,8 Prozent auf 4,13 Euro zurück.

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