Zoom erweitert seine Kapazitäten im Bereich der Künstlichen Intelligenz durch eine Kooperation mit dem Medientechnologie-Spezialisten Vizrt. Kurz vor der Veröffentlichung der nächsten Jahresbilanz stellt das Unternehmen neue Werkzeuge vor, die die professionelle Firmenkommunikation auf ein neues Level heben sollen. Reicht dieser strategische Ausbau aus, um die Marktposition in einem hart umkämpften Umfeld nachhaltig zu sichern?

  • KI-Partnerschaft: Einführung der Tools „InteractifAI“ und „CaptivAIte“ in Zusammenarbeit mit Vizrt für professionelle Broadcast-Funktionen.
  • Erweiterte Funktionen: Roll-out von „My notes“ zur automatischen Erfassung von Notizen über verschiedene Plattformen hinweg.
  • Termin: Bekanntgabe der Q4- und Jahreszahlen 2026 für Mittwoch, den 25. Februar, geplant.
  • Geschäftsmodell: Integration von KI-Features in Bezahlmodelle ohne Zusatzkosten zur Senkung der Abwanderungsquote.

Professionelle Kommunikation per KI

Die neuen Integrationen „InteractifAI“ und „CaptivAIte“ zielen primär auf die Zoom-Meetings-Plattform ab. Sie sollen eine personalisierte und ansprechendere Kommunikation ermöglichen, die besonders bei virtuellen Betriebsversammlungen oder Produktpräsentationen zum Tragen kommt. Durch die Einbindung von Funktionen im Broadcast-Stil möchte das Unternehmen die Nutzererfahrung bei geschäftskritischen Events verbessern.

Diese Kooperation erweitert den Funktionsumfang des „AI Companion“. Der generative KI-Assistent ist für Kunden mit kostenpflichtigen Abonnements ohne zusätzliche Gebühren enthalten. Damit verfolgt das Management das Ziel, den Mehrwert der bestehenden Tarife zu erhöhen, anstatt die KI-Dienste separat zu monetarisieren.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Zoom?

Plattformübergreifende Produktivität

Bereits Anfang Februar führte Zoom neue „agentische“ KI-Funktionen ein, um die Arbeitseffizienz zu steigern. Ein Kernstück ist die Funktion „My notes“. Diese erlaubt es dem KI-Assistenten, wichtige Erkenntnisse und Notizen nicht nur aus Zoom-Gesprächen, sondern auch aus Meetings auf Drittanbieter-Plattformen wie Google Meet oder Microsoft Teams zu erfassen und zu organisieren.

Hinter diesen Updates steht die Strategie, sich von einem reinen Videokonferenz-Anbieter zu einer umfassenden Arbeitsplattform zu entwickeln. Die Einbettung von KI soll die Nutzerbindung stärken und die Kündigungsraten (Churn) reduzieren. Anstatt punktuelle Lösungen anzubieten, setzt das Unternehmen auf eine tiefe Integration in den täglichen Arbeitsfluss.

Fokus auf den 25. Februar

Anleger richten ihren Blick nun auf die kommenden Finanzdaten. Am Mittwoch, den 25. Februar 2026, wird Zoom nach US-Börsenschluss die Ergebnisse für das vierte Quartal sowie das gesamte Geschäftsjahr 2026 präsentieren.

Im Fokus der Investoren werden dabei vor allem die Adoptionsraten neuer Produkte wie Zoom Phone und das Contact Center stehen. Analysten erwarten zudem detaillierte Informationen zur Performance im Enterprise-Segment, da dieses als entscheidender Wachstumstreiber im Kontext hybrider Arbeitsmodelle gilt. Die Reaktion des Marktes wird maßgeblich davon abhängen, ob die KI-Investitionen bereits erste positive Spuren in der Kundenakquise hinterlassen haben.

Zoom-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Zoom-Analyse vom 15. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Zoom-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Zoom-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 15. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Zoom: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...