Brookfield Aktie: Rekordjahr perfekt
Brookfield hat das Geschäftsjahr 2025 mit Bestmarken abgeschlossen und untermauert damit seinen Wachstumskurs. Neben zweistelligen Zuwächsen beim Gewinn profitieren Aktionäre von einer deutlich angehobenen Dividende und massiven Aktienrückkäufen. Doch wie will der Konzern seine enorme Liquidität von 188 Milliarden US-Dollar in einem volatilen Marktumfeld künftig nutzen?
- Gewinnplus: Ausschüttungsfähige Gewinne steigen auf 5,4 Mrd. USD (+11 % pro Aktie).
- Dividende: Quartalsausschüttung klettert um 17 % auf 0,07 USD je Aktie.
- Vermögensverwaltung: Gebührenpflichtiges Kapital wächst auf 603 Mrd. USD.
- Liquidität: Rekordwert von 188 Mrd. USD für künftige Investitionen verfügbar.
Dividendenplus und Gewinnwachstum
Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte Brookfield ausschüttungsfähige Gewinne vor Realisierungen in Höhe von 5,4 Milliarden US-Dollar. Pro Aktie entspricht dies einer Steigerung von 11 % gegenüber dem Vorjahr. Maßgeblicher Treiber war die Sparte für Vermögensverwaltung. Hier kletterten die gebührenbasierten Erträge um 22 % auf 3,0 Milliarden US-Dollar, während das gebührenpflichtige Kapital um 12 % auf 603 Milliarden US-Dollar expandierte.
Das Management lässt die Aktionäre unmittelbar an diesem Erfolg teilhaben. Die Quartalsdividende steigt um 17 % auf 0,07 US-Dollar pro Aktie, was einer annualisierten Ausschüttung von 0,28 US-Dollar entspricht. Die Auszahlung erfolgt am 31. März 2026. Zusätzlich nutzte der Konzern seinen Cashflow, um im vergangenen Jahr eigene Aktien im Wert von über einer Milliarde US-Dollar zurückzukaufen.
KI-Infrastruktur im Visier
Hinter den reinen Finanzkennzahlen verbirgt sich eine strategische Neuausrichtung. Brookfield beendete das Jahr mit einer Rekordliquidität von 188 Milliarden US-Dollar. Diese "Kriegskasse" soll vor allem in den Ausbau der Infrastruktur für Künstliche Intelligenz (KI) fließen.
Dafür setzt das Unternehmen auf strategische Partnerschaften mit Branchengrößen wie NVIDIA und Microsoft. Ziel ist die Entwicklung von Rechenzentren und Kapazitäten für erneuerbare Energien, um den massiven Energiebedarf des KI-Sektors zu decken. CEO Bruce Flatt betonte dabei die Strategie des Value-Investings: Der Fokus liege darauf, hochwertige Sachwerte unter ihren Wiederbeschaffungskosten zu erwerben und nachhaltige Cashflows zu generieren, statt kurzfristigen Markttrends zu folgen.
Analysten sehen Potenzial
Die Marktteilnehmer reagierten positiv auf die Zahlenvorlage. Die Brookfield-Aktie beendete die Handelswoche an der New York Stock Exchange bei 47,79 US-Dollar. Analysten, unter anderem von RBC Capital, bestätigten nach der Veröffentlichung ihre Kaufempfehlung („Buy“). Sie verwiesen dabei insbesondere auf die starke Fähigkeit des Unternehmens zur Kapitalbeschaffung und die positiven Wachstumsaussichten.
Die nächste wichtige Marke für Anleger ist der 31. März 2026, an dem die erhöhte Dividende erstmals zur Auszahlung kommt. Entscheidend für die weitere Kursentwicklung wird sein, wie zügig der Konzern die bereitstehenden Milliarden in konkrete KI-Projekte umsetzen kann.
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