Die angekündigte Übernahme durch Hapag-Lloyd hat die ZIM-Aktie in den vergangenen Wochen in eine steile Rally geschickt. Während die strategischen Pläne für die Gründung von „New ZIM“ konkreter werden, stellt sich die Frage, ob die Bewertung nach den massiven Kursgewinnen der letzten Zeit noch Spielraum nach oben lässt.

Strategische Neuausrichtung durch Hapag-Lloyd

Im Zentrum des Interesses steht das im Februar 2026 unterbreitete Übernahmeangebot des deutschen Konkurrenten Hapag-Lloyd. Die geplante Transaktion sieht eine umfassende Umstrukturierung vor, die voraussichtlich bis Ende 2026 abgeschlossen sein wird. Ein wesentlicher Teil des Geschäfts soll dabei in ein neues israelisches Unternehmen namens „New ZIM“ überführt werden.

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Diese strategische Allianz fällt in eine Zeit, in der ZIM seine Flotte modernisiert. Bis Ende 2025 soll das Erneuerungsprogramm abgeschlossen sein, wobei der Fokus auf LNG-betriebenen Schiffen liegt. Diese Investition in umweltfreundlichere Technologien sowie in digitale Logistiklösungen bildet das fundamentale Rückgrat für die angestrebte Fusion im dynamischen Marktumfeld der Containerschifffahrt.

Rekordjagd trifft auf technische Grenzen

Die Kursentwicklung spiegelt die hohen Erwartungen wider: Seit Jahresbeginn verbuchte das Papier ein Plus von fast 30 Prozent. Mit einem aktuellen Kurs von 24,30 € notiert die Aktie nur rund 5,6 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch. Die enorme Dynamik der letzten 30 Tage, in denen der Titel um über 25 Prozent zulegte, hat jedoch Spuren in der technischen Bewertung hinterlassen.

Ein Relative-Stärke-Index (RSI) von über 80 deutet darauf hin, dass die Aktie aktuell technisch überkauft ist. Die extrem hohe annualisierte Volatilität von knapp 119 Prozent unterstreicht zudem die Nervosität im Markt. Dass der Kurs heute leicht nachgab, könnte ein Anzeichen dafür sein, dass Marktteilnehmer vor den nächsten Meilensteinen eine abwartende Haltung einnehmen.

Entscheidende Impulse werden Mitte März erwartet, wenn ZIM voraussichtlich zwischen dem 11. und 16. März die Finanzergebnisse für das vierte Quartal 2025 vorlegt. Diese Zahlen werden darüber entscheiden, ob die Aktie ihr 52-Wochen-Hoch bei 25,75 € nachhaltig überwinden kann. Sollten die Ergebnisse die hohen Erwartungen verfehlen, rückt der 50-Tage-Durchschnitt bei 19,58 € als erste signifikante Unterstützungsebene wieder in den Fokus.

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