Der Kryptomarkt erlebt einen brutalen Ausverkauf – und XRP trifft es besonders hart. Seit dem Juli-Hoch bei 3,65 Dollar hat der Token über 60 Prozent an Wert verloren und notiert nun auf dem tiefsten Stand seit Monaten. Verantwortlich sind nicht nur schwache Makrodaten aus den USA, sondern auch eine Welle von Zwangsliquidierungen im Derivatemarkt.

Liquidierungskaskade beschleunigt Abwärtsspirale

Am 5. Februar wurden allein bei XRP Long-Positionen im Volumen von rund 6,6 Millionen Dollar zwangsliquidiert. Diese Deleveraging-Welle verstärkte den Abwärtsdruck massiv. Gleichzeitig belasteten enttäuschende US-Arbeitsmarktdaten die Risikostimmung. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe lag bei 231.000 – höher als erwartet. Hinzu kommt die Verschiebung des "Market Structure Bill" im US-Senat auf Frühjahr 2026, der für mehr regulatorische Klarheit im Kryptobereich sorgen sollte.

Der Crypto Fear & Greed Index ist auf einen Wert von 5 abgestürzt – ein Signal für "Extreme Angst". Solche Niveaus wurden zuletzt in den Marktbodenbildungen von 2018, 2020 und 2022 erreicht.

Ripple-CEO setzt auf Buffett-Logik

Inmitten des Chaos meldete sich Ripple-Chef Brad Garlinghouse zu Wort. Via Social Media zitierte er Warren Buffetts berühmte Börsenweisheit: "Sei ängstlich, wenn andere gierig sind – und gierig, wenn andere ängstlich sind." Seine Botschaft ist klar: Die aktuelle Bewertung könnte eine Chance darstellen, kein fundamentales Scheitern.

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Interessanterweise zeigen institutionelle Investoren eine andere Haltung als Retail-Trader. Während Bitcoin- und Ethereum-ETFs zuletzt Abflüsse verzeichneten, flossen in XRP-ETFs seit ihrem Launch im November 2025 rund 1,3 Milliarden Dollar. Offenbar nutzen große Anleger die niedrigen Preise zum Aufbau von Positionen.

Kritische Marken im Fokus

Technisch hat XRP wichtige Unterstützungen gerissen. Die vormalige Support-Zone bei 1,44 Dollar fungiert nun als massiver Widerstand. Darunter gilt die psychologisch wichtige Marke von 1,00 Dollar als entscheidende Haltezone. Fällt auch diese, könnte laut Analysten eine "maximale Akkumulationszone" zwischen 0,70 und 0,90 Dollar aktiviert werden – was einem fast vollständigen Rücksetzer der 2025er-Rally entspräche.

Das kommende Wochenende dürfte richtungsweisend werden. Ein Bruch unter 1,00 Dollar könnte algorithmische Verkaufsprogramme auslösen und den Abwärtsdruck weiter verschärfen.

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