XRP: Wale nutzen den Rücksetzer
XRP geriet zum Wochenstart unter spürbaren Verkaufsdruck und testete eine psychologisch wichtige Unterstützung. Doch während der charttechnische Abwärtstrend und makroökonomische Sorgen kurzfristig für Nervosität sorgen, agieren Großinvestoren im Hintergrund offensiv. On-Chain-Daten offenbaren eine deutliche Diskrepanz zwischen der gedrückten Marktstimmung und dem tatsächlichen Akkumulationsverhalten der "Wale".
Abgabedruck und Liquidationen
Der jüngste Kursrutsch ist Teil einer breiteren Korrektur, die den digitalen Vermögenswert in 13 der letzten 14 Handelssitzungen belastete. Marktbeobachter führen dies auf ein schwieriges makroökonomisches Umfeld zurück, das derzeit auf vielen Risiko-Assets lastet. Der Rückgang unter die 2-Dollar-Marke löste eine Welle von Liquidationen aus; Long-Positionen im Wert von rund 40 Millionen US-Dollar wurden glattgestellt – der höchste Wert seit November 2025.
Aktuell notiert XRP bei 2,01 US-Dollar und kämpft damit um die Stabilisierung an seinem 50-Tage-Durchschnitt, nachdem die Volatilität intraday deutlich zugenommen hatte.
Großanleger greifen zu
Trotz der charttechnischen Warnsignale zeichnet die Analyse der Blockchain-Daten ein gänzlich anderes Bild. Investoren mit großen Beständen nutzen die niedrigeren Kurse offenbar gezielt zum Einstieg. Wallets, die mehr als eine Million XRP halten, haben in der vergangenen Woche über 50 Millionen Token hinzugefügt. Auch langfristig orientierte Anleger sammelten während der jüngsten Dips rund 720 Millionen XRP ein.
Parallel dazu verzeichnet das Netzwerk eine hohe Aktivität. Das XRP-Ledger verarbeitete kürzlich so viele Zahlungen wie seit einem halben Jahr nicht mehr. Diese robuste Nutzung trifft auf sinkende Bestände an den Börsen, was mittelfristig zu einer Verknappung des Angebots führen könnte.
Regulatorischer Ausblick und Institutionen
Neben den On-Chain-Daten stützen fundamentale Entwicklungen das Interesse. Der von Ripple lancierte Stablecoin RLUSD wächst weiter und signalisiert steigende institutionelle Nachfrage nach regulierten Lösungen. Zudem richten sich die Blicke auf Washington: Der geplante CLARITY Act könnte im Januar 2026 entscheidende Fortschritte machen und für die erhoffte rechtliche Klarheit im Umgang mit digitalen Assets sorgen.
Die Marktlage bleibt somit zweigeteilt. Während Bären das momentumschwache Chartbild und makroökonomische Risiken betonen, setzen institutionelle Investoren und ETF-Zuflüsse auf die fundamentale Stärke des Netzwerks. Ob sich die bullische Divergenz durchsetzen kann, hängt nun maßgeblich von der Verteidigung der aktuellen Unterstützungszonen ab.
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