XRP: Strategieüberblick
Der Kurs von XRP zeigt aktuell Schwäche und kämpft mit charttechnischen Hürden. Doch der Schein könnte trügen: Während Trader kurzfristige Preisspitzen für Verkäufe nutzen, deuten Rekordwerte bei den Netzwerkaktivitäten und leere Börsen-Wallets auf eine massive Akkumulation im Hintergrund hin. Klaffen Preis und fundamentaler Wert hier auseinander?
Charttechnik gegen Fundamentaldaten
Kurzfristig dominieren die Bären das Geschehen. Der Token notiert aktuell bei 2,03 US-Dollar und steht damit rund 1,5 Prozent tiefer als am Vortag. Immer wieder scheitert XRP am Widerstandsbereich um 2,13 US-Dollar, wo Marktteilnehmer Stärke sofort für Gewinnmitnahmen nutzen.
Dieses "Sell-the-Rally"-Muster setzt den Kurs unter Druck. Mit dem aktuellen Rücksetzer rückt die psychologisch wichtige Marke von 2,00 US-Dollar gefährlich nahe. Sollte diese Unterstützung fallen, drohen weitere Abgaben in Richtung 1,90 US-Dollar. Der RSI von 28,8 deutet allerdings bereits auf eine überverkaufte Situation hin, was eine technische Gegenbewegung wahrscheinlicher macht.
Angebot wird knapp
Fundamental zeichnet sich ein völlig anderes Bild. Die Aktivität auf dem XRP Ledger erreichte diese Woche ein Sechs-Monats-Hoch mit 1,45 Millionen täglichen Transaktionen. Treiber sind vor allem neue Stablecoin-Integrationen und grenzüberschreitende Zahlungen.
Gleichzeitig trocknet das Angebot an den Handelsplätzen aus. Die XRP-Bestände auf den Börsen sind auf unter zwei Milliarden Token gefallen – der tiefste Stand seit 2018. Marktbeobachter werten dies oft als Zeichen dafür, dass Investoren ihre Bestände in private Wallets (Cold Storage) verschieben, um sie langfristig zu halten, statt sie für den schnellen Verkauf bereitzustellen.
Institutionelle greifen zu
Trotz der Preisschwäche bleibt das institutionelle Interesse ungebrochen. Die Spot-ETFs verzeichnen stetige Nettozuflüsse und verwalten inzwischen Vermögenswerte von fast 1,6 Milliarden US-Dollar. Es gab bisher keine Tage mit Nettoabflüssen, was auf eine strukturelle Nachfrage hindeutet, die sich von der täglichen Volatilität abgekoppelt hat.
Flankiert wird dies durch regulatorische Erfolge in Europa. Nach der Zulassung in Großbritannien erhielt Ripple nun auch eine vorläufige Lizenz in Luxemburg. Damit hält das Unternehmen weltweit über 75 Lizenzen, was die Expansion im wichtigen EU-Markt massiv erleichtert.
Das Szenario
Die Situation gleicht einer Geduldsprobe. Während die operative Basis durch Regulierung und institutionelle Zuflüsse wächst, bleibt der Chart angeschlagen. Für eine nachhaltige Wende muss der Kurs die Hürde bei 2,13 US-Dollar unter hohem Volumen durchbrechen. Solange dies nicht gelingt, liegt der Fokus der Anleger primär auf der Verteidigung der 2,00-Dollar-Marke, um einen Rutsch auf neue Jahrestiefs zu verhindern.
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