XRP: Schattenseiten entdeckt?
Der XRP-Markt kommt Anfang Februar nicht zur Ruhe. Gleich zwei Faktoren ziehen am Kurs: Ripple hat turnusgemäß neue Token aus dem Treuhandkonto (Escrow) freigegeben – und gleichzeitig rutscht der gesamte Kryptomarkt deutlich ab. Genau diese Kombination sorgt derzeit für anhaltenden Verkaufsdruck.
1 Milliarde XRP freigegeben – aber nicht komplett „neu“ am Markt
Am 1. Februar hat Ripple wie geplant rund 1 Milliarde XRP aus dem Escrow freigeschaltet. Laut den von Whale Alert erfassten On-Chain-Daten lief das in vier Tranchen (100 Mio., 400 Mio., 100 Mio., 400 Mio. XRP).
Wichtig ist dabei: Ripple fährt seit Jahren ein strukturiertes Programm. Nach der Freigabe wurden 700 Millionen XRP direkt wieder zurück ins Escrow gelegt (zwei Transaktionen über 400 Mio. und 300 Mio.). Unterm Strich bleiben damit netto 300 Millionen XRP aus der Februar-Freigabe verfügbar – typischerweise für Betriebskosten oder Liquiditätsbedarfe. Das entspricht auch dem üblichen Muster, bei dem Ripple oft 60% bis 80% der freigeschalteten Menge wieder sperrt.
Schwacher Markt zieht XRP mit nach unten
Die Kursschwäche ist aber nicht nur eine Frage des Token-Angebots. XRP spiegelt auch die breitere Risk-off-Stimmung im Kryptomarkt wider: Bitcoin und Ethereum sind auf Mehrmonatstiefs gefallen, gleichzeitig wurden seit Jahresbeginn laut Berichtslage rund 6 Milliarden US-Dollar an gehebelten Positionen liquidiert. Solche Zwangsverkäufe entziehen dem Markt oft kurzfristig Stabilität – und treffen dann auch große Coins abseits von Bitcoin.
Passend dazu steht XRP charttechnisch weiter unter Druck: Mit 1,60 USD liegt der Kurs heute nur knapp über dem jüngsten Jahrestief; der RSI von 28,8 signalisiert zudem ein deutlich überverkauftes Niveau.
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Wichtigste Kursdaten (sparsam eingeordnet):
- Aktuell: 1,60 USD
- 7 Tage: -15,97% (klarer Abwärtsimpuls in kurzer Zeit)
Gute Nachrichten – aber wenig neue Treiber
Auf dem Papier gab es 2025 durchaus positive Meilensteine: Die SEC zog im August ihre Berufung zurück, im November starteten Spot-XRP-ETFs (mit 1,37 Mrd. USD Zuflüssen bis Mitte Januar), zudem brachte Ripple den Stablecoin RLUSD an den Start. Trotzdem gelang es XRP bisher nicht, daraus dauerhaft Momentum zu ziehen.
Warum spiegelt der Markt solche Fortschritte aktuell so wenig wider? Ein Punkt ist schlicht das Umfeld: Nach den großen Etappensiegen 2025 sind kurzfristig weniger neue Katalysatoren sichtbar, während gleichzeitig der monatliche Escrow-Mechanismus regelmäßig zusätzliches Angebot in den Markt gibt.
Auch die Stimmen aus dem Markt gehen auseinander: Einige Beobachter sehen eine längere Konsolidierungsphase, die in früheren Zyklen größeren Rallys vorausging. David Schwartz, einer der zentralen Köpfe hinter dem XRP Ledger, argumentierte dagegen nüchtern, dass starke Überzeugung rationaler Investoren sich normalerweise schneller in klarer Nachfrage zeigen würde.
Zumindest ein konkreter Faktor bleibt für die nächsten Wochen entscheidend: ETF-Zuflüsse und das allgemeine Marktsentiment dürften die Richtung bis ins erste Quartal 2026 maßgeblich prägen – während die nächsten Escrow-Freigaben weiterhin als wiederkehrender Angebotsschub im Hintergrund mitlaufen.
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