Ripple sammelt Lizenzen in Europa – doch der XRP-Kurs interessiert das nicht. Die Kryptowährung rutscht trotz grünem Licht aus Luxemburg weiter ab und notiert bei 2,09 US-Dollar, ein Minus von 2,6 Prozent binnen 24 Stunden. Während das Unternehmen seine regulatorische Infrastruktur ausbaut, bleiben die Anleger skeptisch.

Die luxemburgische Finanzaufsicht CSSF hat Ripple eine vorläufige Genehmigung als Electronic Money Institution erteilt. Nach finaler Vollfreigabe kann das Unternehmen grenzüberschreitende Zahlungsdienste im gesamten EU-Binnenmarkt anbieten – inklusive Abwicklungen über Stablecoins und tokenisierte Vermögenswerte. Nur wenige Tage zuvor hatte Ripple bereits von der britischen FCA eine EMI-Lizenz samt Cryptoasset-Registrierung erhalten.

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Doppelter Lizenz-Erfolg ohne Kursschub

Mit Zulassungen in London und Luxemburg positioniert sich Ripple in zwei zentralen europäischen Finanzzentren. Der MiCA-Rahmen der EU schafft klare Leitplanken, die das Unternehmen nutzt, um ein lizenziertes End-to-End-Zahlungsnetz aufzubauen. Doch die Marktreaktion fällt ernüchternd aus.

Der breitere Krypto-Markt schwächelt zum Wochenende. Bitcoin gibt 0,5 Prozent nach auf 95.680 US-Dollar, steht aber auf Wochensicht noch mit einem Plus von 5,1 Prozent da. Die Risikobereitschaft kühlt ab, nachdem der US-Bankenausschuss des Senats die Beratung eines zentralen Gesetzes zur Marktstruktur für digitale Vermögenswerte verschoben hat.

XRP und Dogecoin besonders schwach

Während Bitcoin sein Zwei-Monats-Hoch bei knapp 97.000 US-Dollar verteidigen konnte, schneiden Altcoins deutlich schwächer ab. XRP gehört neben Dogecoin zu den größten Verlierern im breiten Markt. Die regulatorischen Fortschritte von Ripple scheinen die Investoren nicht zu überzeugen – zumindest kurzfristig bleibt der Kurs unter Druck.

Die Verzögerung der US-Regulierung bremst das gesamte Krypto-Segment aus. Trotz institutioneller Nachfrage und On-Chain-Daten, die eine zunehmende Verknappung signalisieren, verharrt XRP unter einem hartnäckigen Widerstand. Ob die europäische Lizenz-Offensive ausreicht, um neues Momentum zu entfachen, bleibt fraglich.

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