XRP: Profis nutzen die Korrektur
Die Stimmung bei XRP ist aktuell angespannt, der Kurs sucht nach einem Boden. Doch während Kleinanleger nervös auf die roten Vorzeichen der letzten Woche blicken, agieren institutionelle Investoren offenbar völlig anders. Daten zeigen massive Zuflüsse in XRP-Produkte – und das aus gutem Grund: Eine entscheidende Gesetzesänderung in den USA steht kurz bevor.
Die große Divergenz
Ein Blick auf die Kapitalströme offenbart eine deutliche Diskrepanz zwischen Preisentwicklung und Investorenverhalten. Trotz der jüngsten Kurskorrektur verzeichneten XRP-Anlageprodukte einen massiven Zufluss-Sprung von 428 Prozent auf 45,8 Millionen Dollar im Wochenvergleich. Besonders bemerkenswert ist dieser Wert vor dem Hintergrund, dass der breite Kryptomarkt im gleichen Zeitraum hohe Abflüsse verbuchte.
Vor allem in Deutschland und Kanada greifen Großanleger gezielt zu und nutzen die tieferen Kurse zum Einstieg. Parallel dazu erreichten Wallets mit Beständen von über 10.000 XRP laut Analysen ein Sechs-Monats-Hoch.
Warnsignale aus dem Netzwerk
Technisch befindet sich der Coin jedoch in einer prekären Lage. Mit dem Rutsch unter den 50-Tage-Durchschnitt hat sich das kurzfristige Momentum eingetrübt. Aktuell notiert der Kurs bei 2,12 Dollar und kämpft um die Stabilisierung oberhalb der wichtigen Unterstützung von 2,03 Dollar. Ein Bruch dieser Marke könnte Analysten zufolge weitere Verluste in Richtung 1,90 Dollar auslösen.
Sorge bereitet zudem die fundamentale Netzwerknutzung: Die Aktivität auf dem XRP Ledger (XRPL) ist Berichten zufolge innerhalb von 48 Stunden um fast 99 Prozent eingebrochen. Auch die neue Ethereum-kompatible Sidechain verzeichnet kaum Kapitalbindung (TVL). Dieser Einbruch wirft Fragen auf, inwieweit die aktuelle Bewertung durch organische Nutzung gedeckt ist.
Politischer Katalysator am 15. Januar
Der Optimismus der Großanleger dürfte sich primär auf den kommenden Donnerstag richten. Am 15. Januar 2026 befasst sich der US-Senatsausschuss für Bankwesen mit dem sogenannten "CLARITY Act". Der Gesetzesentwurf sieht vor, dass digitale Assets, die Basis von US-gelisteten ETFs sind, als Rohstoffe (Commodities) eingestuft werden.
Da XRP-ETFs bereits seit November existieren und Milliarden verwalten, würde dieses Gesetz den Status von XRP als Nicht-Wertpapier rechtlich zementieren und die regulatorische Unsicherheit endgültig beseitigen.
Für Anleger spitzt sich die Lage in dieser Woche zu. Kurzfristig entscheidet die Verteidigung der Zone um 2,03 Dollar über den charttechnischen Trend, während eine positive Signalwirkung aus der Senatssitzung am 15. Januar als der notwendige Impulsgeber für eine Gegenbewegung fungieren könnte.
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