XRP: Kurzfristige Aussichten
Die Kryptowährung XRP sendet derzeit extrem widersprüchliche Signale. Während der Kurs unter massiven Verkaufsdruck gerät und Anleger Verluste in Milliardenhöhe realisieren, melden Großbanken wie die Deutsche Bank Fortschritte bei der Integration der Ripple-Technologie. Marktteilnehmer stehen vor einem Rätsel: Wie passen historische Abflüsse und wachsende institutionelle Akzeptanz zusammen?
Historische Verluste realisiert
On-Chain-Daten zeichnen aktuell ein düsteres Bild der Marktstimmung. Laut dem Analyseunternehmen Santiment verzeichnete das Netzwerk am Wochenende realisierte Verluste von 1,93 Milliarden US-Dollar. Dies markiert den höchsten Wert dieser Kennzahl seit 39 Monaten; vergleichbare Dimensionen wurden zuletzt im Jahr 2022 beobachtet. Anleger werfen ihre Bestände also weit unter dem ursprünglichen Einkaufspreis auf den Markt.
Dieser Ausverkauf drückte den Kurs zuletzt in Richtung der kritischen Marke von 1,30 US-Dollar. Trotz des Preisverfalls bleibt die Handelsaktivität hoch: Das Spot-Handelsvolumen sprang während des jüngsten Rücksetzers um 72 Prozent auf 2,35 Milliarden US-Dollar an. Das Verhältnis von Marktwert zu realisiertem Wert (MVRV) deutet nach diesem massiven Abverkauf mittlerweile auf eine leichte Unterbewertung hin.
Großbanken setzen auf die Technik
Völlig konträr zur kurzfristigen Preisentwicklung verläuft die institutionelle Adaption. Berichten zufolge plant die Deutsche Bank die Integration der Ripple-Zahlungsinfrastruktur. Das Ziel ist die Modernisierung des grenzüberschreitenden Zahlungsverkehrs sowie eine optimierte Liquiditätssteuerung. Wichtig für Anleger ist hierbei die Differenzierung: Die Bank nutzt primär die zugrundeliegende Software für das Nachrichtenwesen und hält nicht zwingend den Token selbst.
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Auch in den USA gibt es Bewegung. Ein Ausschuss in Arizona billigte kürzlich einen Gesetzesentwurf, der XRP als Teil einer staatlichen Reserve für digitale Vermögenswerte vorsieht. Parallel dazu hob JPMorgan Chase in einem Briefing die Nützlichkeit des Assets für institutionelle Abrechnungen hervor.
Divergenz am Markt
Die Schere zwischen technologischer Nutzung und Preisperformance klafft weit auseinander. ETFs, die den Preis abbilden, verzeichneten nach anfänglicher Euphorie zuletzt eine Stagnation. Ende Januar und in der darauffolgenden Woche zogen Investoren insgesamt über 90 Millionen US-Dollar aus diesen Produkten ab.
Gleichzeitig ist eine Bewegung hin zur Eigenverwahrung erkennbar. Die Reserven auf der Handelsplattform Binance sanken um 200 Millionen Einheiten, was darauf hindeutet, dass Nutzer ihre Bestände von der Börse abziehen – ein Schritt, der oft mit langfristigen Halteabsichten assoziiert wird. Im Derivatemarkt wetten Händler dagegen auf steigende Volatilität: Das Open Interest bei Futures stieg um 2,9 Prozent auf 2,41 Milliarden US-Dollar.
Die Situation spitzt sich an der Unterstützungszone zwischen 1,30 und 1,35 US-Dollar zu. Während die fundamentalen Nachrichten zur Banken-Integration langfristiges Potenzial suggerieren, dominiert kurzfristig der Verkaufsdruck durch die massiven realisierten Verluste das Geschehen. Die kommenden Tage werden zeigen, ob die technische Unterstützung dem Abgabedruck standhalten kann.
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