Die XRP-Kryptowährung verharrt seit Tagen in einer engen Handelsspanne um die 2-Dollar-Marke. Während der Kurs Mitte Januar unter Druck geriet und rund 15 Prozent von seinem Jahreshöchststand verlor, zeigen Kapitalflüsse ein anderes Bild: Institutionelle Investoren nutzen die Schwäche zum Einstieg.

Rekord-Zuflüsse in ETFs

Trotz schwacher Kursentwicklung verzeichneten XRP-ETFs am 15. Januar den stärksten Tagesanstieg des Jahres. Netto flossen 17,06 Millionen Dollar in die regulierten Anlageprodukte – der sechste Tag in Folge mit positiven Zuflüssen. Während Bitcoin- und Ethereum-ETFs zeitgleich Abflüsse hinnehmen mussten, blieben die XRP-Produkte im Plus.

Seit ihrer Einführung im November 2025 haben die Fonds insgesamt 1,37 Milliarden Dollar eingesammelt. Das verwaltete Vermögen liegt mittlerweile bei rund 1,51 Milliarden Dollar. Die Zahlen deuten darauf hin, dass professionelle Marktteilnehmer Kursschwäche gezielt für Positionsaufbau nutzen.

Technischer Konflikt

Das XRP Ledger verzeichnete am 13. Januar mit 1,45 Millionen Transaktionen den höchsten Wert seit sechs Monaten. Solche Aktivitätsspitzen gingen in der Vergangenheit oft erhöhter Volatilität voraus. Gleichzeitig sank das Open Interest an den Terminbörsen von 4,5 auf 3,98 Milliarden Dollar – ein Zeichen dafür, dass spekulative Hebelpositionen abgebaut werden.

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Der Kurs konnte die Marke von 2,11 Dollar zuletzt nicht zurückerobern. Das direkte Widerstandsniveau liegt nun um 2,08 Dollar, darüber wird ein größerer Angebotsbereich zwischen 2,19 und 2,26 Dollar vermutet. Nach unten bildet die psychologisch wichtige 2-Dollar-Schwelle die zentrale Unterstützung.

Ripple expandiert strategisch

Ripple investierte 150 Millionen Dollar in die LMAX Group, um seinen Dollar-Stablecoin RLUSD in institutionelle Handelsplattformen zu integrieren. Zudem plant Evernorth, ein Unternehmen mit 388 Millionen XRP-Token, den Gang an die Nasdaq über eine SPAC-Fusion im ersten Quartal 2026.

Regulatorisch blieb es zuletzt ruhig: Der US-Senat verschob die Beratungen zum CLARITY Act, einem Gesetz zur Regulierung digitaler Assets. Die Verzögerung dämpft kurzfristig die Stimmung, auch wenn Ripple das Gesetz grundsätzlich unterstützt.

Die Frage für die kommenden Tage lautet: Hält die 2-Dollar-Marke dem Verkaufsdruck stand – oder folgt ein Test der Dezember-Tiefs bei 1,80 Dollar?

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