XRP: Institutionen ziehen an
XRP erlebt gerade eine Phase, in der weniger der Tageskurs, sondern neue Partnerschaften und politische Signale den Ton angeben. In den Vereinigten Arabischen Emiraten und in Europa rückt das XRP-Ledger (XRPL) stärker in den Fokus institutioneller Akteure. Gleichzeitig deuten On-Chain-Daten auf verändertes Anlegerverhalten hin – und aus den USA kommen regulatorische Impulse.
Neue Partnerschaften – mehr Nutzen fürs XRPL
Am 15. Februar kündigte die KI- und Blockchain-gestützte Digitalbank Zand aus den VAE eine ausgeweitete Kooperation mit Ripple an. Kernpunkte: Zand will Ripples USD-Stablecoin RLUSD in seine Digital-Asset-Custody-Dienste integrieren und außerdem prüfen, ob eine an den Dirham (AED) gekoppelte Zand-Stablecoin direkt auf dem XRP-Ledger ausgegeben werden kann. Ziel ist laut Mitteilung, direkte Liquidität zwischen beiden Stablecoins zu schaffen und damit die „digitale Wirtschaft“ weiter anzuschieben.
Schon am 11. Februar meldete Aviva Investors, die Vermögensverwaltung des britischen Versicherungskonzerns Aviva, eine Partnerschaft mit Ripple. Dabei sollen klassische Investmentfonds auf dem XRP-Ledger tokenisiert werden. Für Ripple ist es die erste Zusammenarbeit dieser Art mit einem europäischen Investmentmanager, für Aviva wiederum der Einstieg in die Tokenisierung. Beide Seiten wollen 2026 und darüber hinaus zusammenarbeiten.
Ein weiteres Signal Richtung Institutionen: Ripples Director of Corporate Adoption, Odelia Torteman, bestätigte am 14. Februar, dass unter anderem Mastercard, BlackRock und Franklin Templeton aktiv die Möglichkeiten des XRP-Ledgers ausloten.
Regulierung als Stimmungstreiber
In den USA gab es am 12. Februar einen Schritt, der für die Branche politisch relevant ist: Ripple-CEO Brad Garlinghouse wurde in das Innovation Advisory Committee der US-Terminmarktaufsicht CFTC berufen. Damit sitzt ein prominenter Branchenvertreter in einem wichtigen Beratungsgremium – ein Detail, das am Markt oft als Hinweis gewertet wird, dass Regulierung und Innovation stärker zusammen gedacht werden könnten.
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On-Chain-Daten und ETF-Zuflüsse
On-Chain-Daten liefern zugleich ein Bild, das viele Marktteilnehmer als „Akkumulation“ interpretieren: Am 14. Februar fielen die XRP-Reserven auf der Börse Binance laut den genannten Daten auf ein Zwei-Jahres-Tief von rund 2,5 Milliarden XRP. Seit einem Hoch im November 2024 sollen damit ungefähr 700 Millionen XRP von der Börse abgeflossen sein – häufig ein Muster, das mit mehr Selbstverwahrung und längerfristigem Halten in Verbindung gebracht wird.
Auch bei US-Spot-XRP-ETFs blieb das Interesse bestehen. In der Woche bis zum 13. Februar lagen die Nettozuflüsse bei 7,65 Millionen US-Dollar. Der gesamte Nettoinventarwert aller XRP-Spot-ETFs wird aktuell mit 1,01 Milliarden US-Dollar angegeben.
Wichtig für die Einordnung: Trotz der jüngsten Erholung steht XRP auf Sicht von 30 Tagen laut den bereitgestellten Daten deutlich im Minus (-28,92%), was zeigt, dass die Marktstimmung weiterhin empfindlich reagieren kann.
Unterm Strich verdichten sich damit drei Treiber: mehr praktische Anknüpfungspunkte durch Stablecoin- und Tokenisierungsprojekte, ein regulatorisches Signal aus den USA – und On-Chain-Bewegungen, die auf sinkende Börsenbestände hindeuten. Genau diese Mischung dürfte in den kommenden Wochen entscheidend dafür sein, ob aus „Interesse“ auch dauerhaftes Vertrauen wird.
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