XRP: Getrübte Aussichten!
Ripple, das Unternehmen hinter der Kryptowährung XRP, hat eine Partnerschaft mit Aviva Investors verkündet – dem globalen Asset-Management-Arm des britischen Versicherers Aviva. Ziel ist die Tokenisierung traditioneller Fonds auf der XRP-Blockchain. Es ist Ripples erste Kooperation mit einem europäischen Investment-Manager und könnte ein Zeichen für wachsende institutionelle Akzeptanz sein.
Traditionelle Finanzwelt trifft Blockchain
Die Zusammenarbeit sieht vor, tokenisierte Fonds auf dem XRP Ledger (XRPL) auszugeben und zu verwalten. Tokenisierung bedeutet: Reale Vermögenswerte werden durch digitale Token auf einer Blockchain abgebildet. Für Aviva Investors ist es der erste Schritt, On-Chain-Fondsstrukturen in das eigene Angebot zu integrieren. Die Partnerschaft ist langfristig angelegt – beide Unternehmen planen, mindestens bis Ende 2026 zusammenzuarbeiten.
Ripple verweist auf die Stärken des XRP Ledgers: schnelle, kostengünstige und sichere Transaktionen. Diese Eigenschaften sollen Finanzinstitute in regulierten Märkten ansprechen.
Technisches Upgrade erweitert Funktionen
Zeitgleich zum Vorstoß in den institutionellen Bereich wurde das XRP Ledger technisch aufgerüstet. Am 12. Februar 2026 ging das "XLS-85"-Update live, das die native Escrow-Funktion deutlich erweitert.
Bisher war diese Funktion auf XRP beschränkt. Nun können alle auf dem Ledger ausgegebenen Token – darunter Stablecoins und digitale Abbilder realer Vermögenswerte – in programmierbare, bedingte Zahlungen eingebunden werden. Das könnte vor allem für Unternehmenstransaktionen relevant werden, da Zahlungen automatisiert und mit zusätzlicher Sicherheit abgewickelt werden können.
Netzwerk-Aktivität nimmt zu
Die Ankündigungen fielen mit dem XRP Community Day 2026 zusammen, einer virtuellen Konferenz am 11. und 12. Februar. Entwickler und Führungskräfte diskutierten dort über institutionelle Anwendungsfälle, regulierte Finanzprodukte und Tools für Entwickler.
On-Chain-Daten zeigen einen jüngsten Anstieg der Netzwerkaktivität: Die Zahl aktiver Adressen auf dem XRP Ledger verdoppelte sich Anfang der Woche von rund 17.000 auf über 32.700. Zudem wurden mehrere Großtransfers zwischen Wallets registriert.
Kurs unter Druck trotz positiver Signale
Trotz der Partnerschaft und der technischen Fortschritte steht der XRP-Kurs unter Druck. In den vergangenen 30 Tagen verlor die Kryptowährung über 36 Prozent an Wert und notiert aktuell bei 1,38 US-Dollar – weit entfernt vom 52-Wochen-Hoch von 3,56 US-Dollar.
Analysten sehen einen Konflikt zwischen wachsender institutioneller Nachfrage und schwacher technischer Marktstruktur. Die breitere Risikoaversion im Kryptomarkt belastet auch XRP. Die langfristigen Auswirkungen der institutionellen Adoption und der erweiterten Netzwerkfunktionen bleiben abzuwarten – kurzfristig dominieren jedoch übergeordnete Markttrends das Geschehen.
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