Kion Aktie: Richtungssuche vor Jahresbilanz
Kann die Kion Group den Schwung des starken Vorjahres mit in das neue Geschäftsjahr nehmen? Nur zwei Tage vor der Veröffentlichung der Bilanz für 2025 herrscht an der Börse vorsichtige Zurückhaltung. Anleger warten gespannt darauf, ob der Intralogistik-Spezialist die hohen Erwartungen an Profitabilität und Automatisierungstrends erfüllen kann.
Am kommenden Donnerstag, den 26. Februar, legt das Management die Karten auf den Tisch. Neben dem detaillierten Jahresbericht 2025 wird vor allem der Ausblick auf das laufende Jahr entscheidend sein. Nachdem 2024 durch eine deutliche Profitabilitätssteigerung geprägt war, muss sich nun zeigen, ob dieser Trend unter den aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nachhaltig ist. Mit einem Minus von rund 8,15 Prozent seit Jahresbeginn spiegelt der aktuelle Kurs von 64,20 Euro eine gewisse Skepsis des Marktes wider.
Charttechnik: Unterstützung im Fokus
Technisch befindet sich der Titel in einer interessanten Phase. Die Aktie notiert derzeit knapp unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 64,96 Euro, hält sich aber deutlich über der langfristig wichtigen 200-Tage-Linie bei 57,60 Euro. Der Relative-Stärke-Index (RSI) ist mit einem Wert von 32,6 in den unteren Bereich gesunken. Dies deutet darauf hin, dass das Papier kurzfristig technisch überverkauft sein könnte, was die Bedeutung der anstehenden Zahlen als potenziellen Impulsgeber unterstreicht.
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Fokus auf Automatisierung und Ausblick
Der Markt achtet bei Kion längst nicht mehr nur auf das klassische Gabelstapler-Geschäft. Als einer der weltweit führenden Anbieter für Lagerautomatisierung steht die Integration von Künstlicher Intelligenz und Softwarelösungen im Fokus. Sollte das Management am Donnerstag überzeugende Fortschritte bei diesen Wachstumstreibern präsentieren, könnte dies die zuletzt gedämpfte Stimmung aufhellen. Immerhin steht auf Sicht von 12 Monaten trotz der jüngsten Konsolidierung noch ein deutliches Plus von über 63 Prozent zu Buche.
Die kommenden Wochen bleiben für Kion-Aktionäre ereignisreich. Nach der Bilanzpressekonferenz am Donnerstag folgt am 30. April die erste Quartalsmitteilung für 2026. Den vorläufigen Höhepunkt des Finanzkalenders bildet die Hauptversammlung am 28. Mai. Entscheidend für die kurzfristige Kursentwicklung wird sein, ob der Ausblick am Donnerstag ausreicht, um die psychologisch wichtige Marke von 65 Euro nachhaltig zurückzuerobern.
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