Xerox vollzieht einen abrupten Führungswechsel an der Spitze. Louie Pastor übernimmt mit sofortiger Wirkung den Posten des CEO von Steve Bandrowczak. Der Wechsel erfolgt in einer Phase, in der das Unternehmen mit hohen Verlusten und einer massiven Schuldenlast kämpft.

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Strategische Altlasten und rote Zahlen

Der scheidende Chef Bandrowczak hinterlässt ein Unternehmen im Umbruch. Unter seiner Leitung kaufte Xerox für 1,5 Milliarden US-Dollar den Konkurrenten Lexmark und übernahm den IT-Dienstleister ITsavvy. Diese Expansion forderte jedoch ihren Preis: Trotz eines Umsatzes von rund 7 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025 verbuchte der Konzern einen Verlust von etwa einer Milliarde US-Dollar. Um die Kosten in den Griff zu bekommen, wurde bereits im Vorjahr jede siebte Stelle im Unternehmen gestrichen.

Vertrauensverlust am Kapitalmarkt

Die Anleger reagieren skeptisch auf die Neubesetzung. Die Aktie markierte heute bei 1,14 Euro ein neues 52-Wochen-Tief, was einem Tagesverlust von 7,5 Prozent entspricht. Der Druck auf das Management ist hoch, da die Ratingagentur Moody’s erst kürzlich die Kreditwürdigkeit kritisch hinterfragte. Zudem sorgte eine Verzögerung bei der Einreichung des Geschäftsberichts bei der US-Börsenaufsicht SEC für zusätzliche Verunsicherung unter den Investoren.

Kurs halten trotz Turbulenzen

Mit Louie Pastor setzt Xerox auf eine interne Lösung. Der bisherige operative Leiter (COO) ist seit 2018 im Unternehmen und war zuvor für Icahn Enterprises tätig. Er muss nun die Integration der Zukäufe vorantreiben, während er gleichzeitig die Schulden von über 4 Milliarden US-Dollar verwalten muss. Trotz der personellen Rochade hält das Unternehmen offiziell an seinen Finanzzielen für das laufende Jahr 2026 fest. Damit signalisiert der Vorstand, dass der eingeschlagene Sanierungskurs trotz der aktuellen Volatilität beibehalten werden soll.

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