Wolford-Aktie: Es könnte ungemütlich werden!
Mit einem Kursabschlag von 5,7 Prozent zählte Wolford an einem eigentlich ruhigen ersten Handelstag des neuen Jahres an den österreichischen Börsen zu den größten Verlierern am Freitag. Konkrete Gründe für den neuerlichen Rückgang gab es nicht; auf Nachrichtenseite herrschte Stille. Doch dürften einigen Anlegern noch die Meldungen aus dem vergangenen Monat in den Knochen stecken, welche für eine latente Unsicherheit sorgen.
Im Dezember ließ Wolford via Börsenmitteilung wissen, dass eine bereits im Sommer beschlossene Kapitalherabsetzung wirksam wurde. Dadurch wurde das Grundkapital von zuvor 71,37 auf nun 14,87 Millionen Euro herabgesetzt. Das hat erst einmal keine akuten Auswirkungen auf die Aktionäre. Es ist aber ein Stück weit als ein Eingeständnis hoher Verluste in den letzten Jahren zu betrachten und Skeptiker sehen darin nur den ersten Schritt einer breiteren Strategie.
Droht eine Kapitalerhöhung bei Wolford?
In gewisser Weise bereinigt Wolford mit der Kapitalherabsetzung die Bücher. Das könnte im besten Fall die Vorbereitung für die Ausschüttung von Dividenden sein, was angesichts der mauen Zahlen des österreichischen Unternehmens jedoch nur wenig wahrscheinlich ist. Ebenfalls möglich ist, dass der Konzern den Boden für eine Kapitalerhöhung bereiten möchte, welche den Kurs freilich verwässern könnte.
Genau darauf scheint nicht jeder Aktionär einfach warten zu wollen und so zieht es den Aktienkurs momentan eher in Richtung Süden. Es bleibt die Hoffnung, dass Wolford erfolgreich an einem Turnaround basteln kann, wenn auch unter Schmerzen. Doch bräuchte es wohl noch konkretere Hinweise auf eine bessere zukünftige Entwicklung, um die Anleger auf die eigene Seite ziehen zu können.
2026 wird nicht langweilig
Das neue Jahr könnte sich für Wolford als richtungsweisend erweisen. In einem erfreulichen Szenario bringt das Unternehmen seine Basis wieder in Ordnung und kann von dort aus an einem nachhaltigen Turnaround basteln. Ein Stück weit wird dies aber auch von der Konsumlaune abhängen, die bis zuletzt noch immer recht schwach ausgefallen ist. Der Versuch einer Trendwende wird Wolford also durch die Marktgegebenheiten nicht eben einfach gemacht.
Wolford-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Wolford-Analyse vom 04. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Wolford-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Wolford-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 04. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Wolford: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








