Wiener Börse (Eröffnung) - Anleger bleiben in Deckung / US-Zollstreit im Fokus - RBI weiter erholt, AMAG nach Erste-Empfehlung leicht im Plus
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Nach dem jüngsten Zollschock aus den USA ist am Wiener Aktienmarkt auch am Mittwoch die Erholung ausgeblieben. Der ATX dämmte jedoch anfängliche Verluste ein und stand nach rund einer Handelsstunde bei 3.789,91 Punkten praktisch auf Vortagesniveau. Vom am Freitag erreichten Mehrjahreshoch trennen den heimischen Leitindex damit gut 80 Punkte. Der ATX Prime gab um 0,03 Prozent auf 1.895,10 Zähler nach. Ein ähnliches Bild gab das europäische Umfeld ab.
"Der Handelskrieg hat begonnen und das Thema wird auch in den kommenden Tagen und Wochen immer wieder für Aufregung und eine erhöhte Nervosität sorgen", schreiben die Analysten der Helaba in ihrem Tagesausblick. Trotzdem dürften zur Wochenmitte auch konjunkturelle Aspekte wie der ADP-Report oder der ISM-Serviceindex eine Rolle spielen. Zusätzlichen Gegenwind brachten enttäuschende Zahlen der US-Konzerne Alphabet und AMD.
Am heimischen Markt blieb die Meldungslage inzwischen dünn. RBI setzten ihre Erholung vom Vortag fort und gewannen gut ein Prozent. Ebenfalls fester zeigten sich BAWAG mit plus 0,8 Prozent. Andritz und Wienerberger haben hingegen um bis zu 1,4 Prozent nach.
Um 0,4 Prozent hinauf ging es für die Papiere der AMAG nach einer Abstufung von "Accumulate" auf "Hold" durch die Erste Group. Analyst Michael Marschallinger erwartet im begonnenen Geschäftsjahr einen starken Margendruck.
Noch nicht gehandelt wurden am heimischen Markt RHI Magnesita. Die Analysten der Berenberg bekräftigten in Reaktion auf die abgeschlossene Resco-Übernahme ihre Kaufempfehlung für das Papier. Das Kursziel wurde von 4.150 auf 4.400 Pence angehoben.
spa/sto
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