Volkswagen greift tief in die Historie, um die Zukunft zu gestalten. Während in Wolfsburg die Rückkehr eines Klassikers als Elektro-Neuauflage vorbereitet wird, sorgen handfeste Finanzprognosen für neue Zuversicht bei den Anlegern. Die Kombination aus Produktfantasie und starken Gewinnzielen für 2026 treibt den Kurs an und lässt Investoren wieder zugreifen.

  • Aktueller Kurs: 105,80 €
  • Analystenziel: 120,00 € (Deutsche Bank)
  • Prognose: EBIT-Sprung auf über 17 Mrd. € erwartet
  • News: Elektrisches Comeback des Audi A2 geplant

Audi A2 kehrt als Stromer zurück

Ein wesentlicher Treiber für die positive Stimmung ist die konkretisierte Produktstrategie der Ingolstädter Tochter Audi. Berichten zufolge soll der polarisierende, aber technisch innovative Kleinwagen A2 eine Wiedergeburt als reines Elektrofahrzeug erleben. Das Modell soll die Lücke im Portfolio schließen, die durch den Wegfall von A1 und Q2 entstanden ist.

Mit einem angepeilten Preispunkt um 35.000 Euro und der Nutzung der bewährten MEB-Plattform zielt der Konzern strategisch auf ein Segment, das zuletzt von der Konkurrenz stark umkämpft war. Die offizielle Vorstellung ist noch für dieses Jahr geplant, der Marktstart soll 2027 erfolgen. Marktbeobachter werten diesen Schritt als wichtiges Signal, dass VW gewillt ist, auch unterhalb der Luxusklasse wieder offensiver anzugreifen.

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Finanzkennzahlen stützen den Kurs

Doch Nostalgie allein bewegt keine Märkte. Fundamental wird der Optimismus durch die Prognosen für das laufende Geschäftsjahr 2026 untermauert. Experten erwarten ein operatives Ergebnis (EBIT) von 17,66 Milliarden Euro, was einer massiven Steigerung von rund 71 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert entsprechen würde.

Diese Aussichten decken sich mit der Einschätzung der Deutschen Bank. Die Analysten bestätigten ihr "Buy"-Rating und sehen das Kursziel bei 120 Euro. Vom aktuellen Niveau bei 105,80 Euro aus impliziert dies weiterhin ein nennenswertes Aufwärtspotenzial, zumal die Aktie mit einem RSI von 27,8 technisch zuletzt als überverkauft galt und nun Raum für eine Gegenbewegung bietet.

Politische Rahmenbedingungen

Zusätzliche Impulse kommen aus den USA. Die Signale der Trump-Administration, Verbrauchsstandards zu lockern, stoßen in der Branche auf geteiltes Echo. VW signalisierte Unterstützung für die Pläne, fordert jedoch gleichzeitig Planungssicherheit für die bereits getätigten Milliardeninvestitionen in die Elektromobilität. Eine Anpassung der Regulierung könnte kurzfristig den Margendruck im US-Geschäft lindern.

Mit dem stabilen Kurs über der 100-Euro-Marke und der Nähe zum 52-Wochen-Hoch bei 109,95 Euro hat sich das charttechnische Bild aufgehellt. Ob der Angriff auf neue Höchststände gelingt, hängt nun maßgeblich davon ab, ob der Konzern die ehrgeizigen Gewinnziele in den kommenden Quartalszahlen auch tatsächlich liefern kann.

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