Am 30. März veröffentlicht Vulcan Energy seinen Jahresabschluss — und damit dürfte die Aufmerksamkeit der Anleger auf zwei zentrale Fragen gelenkt werden: Hält die Kostendisziplin beim Bau des Lionheart-Projekts? Und bleibt der angestrebte Produktionsstart 2028 realistisch?

Voller Terminkalender im zweiten Quartal

Auf den Jahresbericht folgen weitere Fixpunkte in rascher Folge. Der Quartalsbericht für das erste Quartal 2026 ist für den 29. April geplant, die Hauptversammlung für den 28. Mai. Nominierungen für Aufsichtsratsposten müssen bis zum 15. April eingereicht werden.

Für ein Unternehmen in der Bauphase ist dieser Berichtskalender bedeutsam. Zuletzt wies Vulcan für das Quartal bis Ende Dezember 2025 einen operativen Netto-Cashabfluss von 7,2 Millionen Euro aus — getrieben durch Personal-, Entwicklungs- und Unternehmenskosten.

Zweite Bohrstelle in Vorbereitung

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Parallel laufen die Bauarbeiten weiter. Nach Schleidberg, wo bereits die erste Geothermie-Bohrung abgeteuft und getestet wurde, hat Vulcan nun offiziell mit den Vorbereitungen am zweiten Standort Trappelberg im Landkreis Südliche Weinstraße begonnen. Der eigentliche Bohrstart ist für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant. Beide Standorte gehören zu insgesamt fünf neuen Bohrplätzen, die das Unternehmen in der Region entwickeln will.

Die regulatorische Grundlage steht: Anfang des Jahres erhielt Vulcan die erste Lithium-Förderlizenz für das Lionheart-Projekt im Oberrheingraben — die erste ihrer Art in Rheinland-Pfalz. Die LiThermEx-Lizenz gilt zunächst für sechs Jahre und deckt das Geothermiegebiet Insheim ab, das bereits Wärme und Strom erzeugt.

Phase eins des Projekts zielt auf eine Jahresproduktion von 24.000 Tonnen Lithiumhydroxid ab — genug für rund 500.000 Elektrofahrzeugbatterien. Hinzu kommen 275 GWh Strom und 560 GWh Wärme über eine geplante Projektlaufzeit von 30 Jahren. Vulcan hält insgesamt 17 Lizenzen im Oberrheingraben und plant, nach dem Aufbau der ersten Anlage alle zwei bis drei Jahre weitere 24.000-Tonnen-Kapazitäten hinzuzufügen.

Die Aktie notiert derzeit nahe ihrem 52-Wochen-Tief und liegt rund 30 Prozent unter ihrem 200-Tage-Durchschnitt. Der Jahresabschluss Ende März wird zeigen, ob das Unternehmen die Kostenkontrolle im laufenden Bauprozess verbessern konnte.

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