Vulcan Energy Resources meldet einen entscheidenden technischen Erfolg bei seinem deutschen Lithium-Projekt. Die neuesten Testergebnisse aus dem Oberrheingraben liegen deutlich über den internen Planungen und validieren das geologische Modell. Bestätigt sich damit endgültig die Wirtschaftlichkeit des Milliarden-Projekts für die geplante kommerzielle Produktion?

  • Flussraten: 105-125 Liter/Sekunde (Plan: 84-94 L/s)
  • Produktionsziel: 24.000 Tonnen Lithiumhydroxid jährlich
  • Produktionsstart: 2028 anvisiert

Starke Daten aus dem Oberrheingraben

Die jüngste Bohrung „Lionheart“ (LSC-1bsidetrack) lieferte am Freitag Ergebnisse, die das technische Risiko des Projekts erheblich reduzieren dürften. Mit einer potenziellen Produktionskapazität von 105 bis 125 Litern pro Sekunde übertrifft die Flussrate die Annahmen des Entwicklungsplans signifikant. Dieser sah lediglich eine Spanne von 84 bis 94 Litern vor.

Diese Daten sind für Vulcan Energy essenziell. Sie untermauern die Annahmen über die Untergrundbeschaffenheit für die erste Phase des Projekts. Das Ziel bleibt eine jährliche Kapazität von 24.000 Tonnen Lithiumhydroxid-Monohydrat. Diese Menge würde ausreichen, um rechnerisch etwa 500.000 Batterien für Elektrofahrzeuge pro Jahr zu produzieren.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Vulcan Energy?

Finanzierung steht, Bau hat begonnen

Der operative Fokus verschiebt sich nun vollständig auf die Umsetzung. Bereits im Dezember 2025 startete der Bau der kommerziellen Geothermie-Lithium-Extraktionsanlage in Landau. Vorausgegangen war der Abschluss eines Finanzierungspakets über zwei Milliarden Euro, an dem sich die Europäische Investitionsbank (EIB) mit 250 Millionen Euro beteiligt.

Um den Zeitplan zu straffen, plant das Unternehmen für die zweite Jahreshälfte 2026 den Einsatz einer zweiten Bohranlage. Der Start der kommerziellen Lithiumproduktion ist fest für das Jahr 2028 eingeplant. Neben Lithium soll das Projekt jährlich 275 GWh erneuerbaren Strom und 560 GWh Wärmeenergie für regionale Abnehmer liefern.

Management-Vergütung angepasst

Parallel zum Übergang von der Entwicklungs- in die Bauphase passt Vulcan die Vergütungsstruktur der Führungsebene an. Seit dem 1. Januar 2026 erhält CEO Cris Moreno ein Fixgehalt von 804.000 Dollar (plus Altersvorsorge), während CFO Felicity Gooding künftig 670.000 Dollar bezieht. Zudem wurde der mögliche Anteil kurzfristiger Erfolgsbeteiligungen von 25 auf 50 Prozent angehoben, wobei hieran teils längere Sperrfristen geknüpft sind.

Mit der gesicherten Finanzierung und den überzeugenden Flussraten rückt nun die operative Exekution in den Mittelpunkt. Anleger blicken auf den 24. März 2026: Der dann anstehende Quartalsbericht wird zeigen, ob der straffe Zeitplan beim Bau der Anlagen in Landau und beim Hochlauf der Bohraktivitäten eingehalten werden kann.

Vulcan Energy-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Vulcan Energy-Analyse vom 26. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Vulcan Energy-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Vulcan Energy-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 26. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Vulcan Energy: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...