Vonovia bekommt gerade gleich von mehreren Seiten Zuspruch. Morgan Stanley hat nach fast zwei Jahren seine skeptische Haltung aufgegeben, die DZ Bank bleibt bei „Kaufen“ – und schon richtet sich der Blick der Anleger auf den nächsten Fixpunkt: die Jahreszahlen 2025 am 19. März. Kann der neue CEO Luka Mucic daraus einen nachhaltigen Vertrauensbonus machen?

Morgan Stanley wird neutral – und nennt klare Gründe

Morgan Stanley stufte die Aktie am 19. Februar von „underweight“ auf „equal-weight“ hoch und setzte ein Kursziel von 30 Euro. Die Begründung: Das Portfolio aus regulierten Mietwohnungen im unteren Preissegment passe gut zum HALO-Ansatz („Heavy Assets, Low Obsolescence“) – also zu physischen Vermögenswerten, die selbst in Zeiten schneller technologischer Umbrüche als wenig „veraltbar“ gelten.

Zusätzlich verweist die Bank auf den Führungswechsel: Luka Mucic übernahm Ende 2025. Morgan Stanley sieht in seiner Historie einen möglichen Hebel, insbesondere beim Thema Verschuldung. Als denkbarer Baustein wird ein Verkauf von Beständen außerhalb Deutschlands genannt – verbunden mit der Unsicherheit, wie es bei Aktivitäten in Schweden und Österreich weitergeht.

DZ Bank bleibt bullish – fairer Wert 36,60 Euro

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Ebenfalls am 19. Februar bestätigte die DZ Bank ihre Kaufempfehlung und bezifferte den fairen Wert auf 36,60 Euro. Genannt werden planbare Cashflows, steigende Mieten und Immobilienbewertungen. Zudem hebt die DZ Bank ein überproportionales Wachstum im operativen Geschäft jenseits der klassischen Vermietung hervor.

Kursbild: Erholung, aber noch unter dem Hoch

Heute schloss die Aktie bei 27,96 Euro (+1,53%). Auf 30 Tage gerechnet steht ein Plus von 14,83% zu Buche – die jüngste Aufwärtsbewegung ist also sichtbar. Gleichzeitig liegt der Kurs noch rund 7,57% unter dem 52-Wochen-Hoch von 30,25 Euro. Der Abstand zum 50-Tage-Durchschnitt (25,09 Euro) beträgt 11,44%, während der RSI bei 37,3 liegt.

Am 19. März dürften die Jahresergebnisse 2025 zum entscheidenden Prüfstein werden. Im Fokus steht dabei weniger der reine Rückblick, sondern ob das Unternehmen den angekündigten Kurs für 2026 glaubwürdig untermauert – inklusive möglicher Schritte bei Portfolioverkäufen und Schuldenabbau, die Morgan Stanley als zentralen Bewertungsfaktor nennt.

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