XRP: Arizona sagt Ja
Arizona könnte bald XRP in seine staatlichen Reserven aufnehmen. Ein entsprechender Gesetzentwurf hat gerade eine wichtige Hürde genommen – während gleichzeitig die Netzwerkaktivität des digitalen Assets dramatisch einbricht. Zwei gegensätzliche Signale, die zeigen: XRP steht an einem Scheideweg.
Gesetz für Krypto-Reserve rückt näher
Der Senat von Arizona hat dem Senate Bill 1649 zugestimmt, der die Schaffung eines "Digital Assets Strategic Reserve Fund" vorsieht. Mit 4 zu 2 Stimmen passierte der Entwurf den zuständigen Ausschuss. XRP wird neben Bitcoin ausdrücklich als geeigneter Vermögenswert genannt, den der Bundesstaat halten darf.
Finanziert werden soll der Fonds nicht durch Steuergelder, sondern durch beschlagnahmte oder eingezogene Kryptowährungen. Die Verwaltung würde beim State Treasurer liegen. Sollte das Gesetz in Kraft treten, wäre Arizona einer der ersten US-Bundesstaaten mit einer offiziellen XRP-Position.
Aviva Investors steigt ein
Parallel dazu hat Ripple eine Partnerschaft mit Aviva Investors geschlossen. Der globale Vermögensverwalter will traditionelle Fonds auf dem XRP Ledger tokenisieren – ein Novum für das britische Unternehmen. Es ist zugleich Ripples erste Kooperation mit einem europäischen Investment-Manager. Die Initiative soll sich über 2026 und darüber hinaus entwickeln.
Mit der RLUSD-Stablecoin, die mittlerweile eine Marktkapitalisierung von rund 1,56 Milliarden Dollar erreicht hat, und über 90 aktiven Projekten auf der XRPL EVM Sidechain wächst das Ökosystem weiter.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei XRP?
Netzwerkaktivität bricht ein
Doch die On-Chain-Daten zeichnen ein anderes Bild. Nach einem Höhepunkt Anfang Februar ist das Zahlungsvolumen im XRP-Netzwerk um nahezu 90 Prozent eingebrochen. Am 23. Februar lag es bei nur noch rund 80 Millionen XRP – verglichen mit über 2,5 Milliarden auf dem Höhepunkt.
Die Zahl aktiver Adressen fiel zwischen dem 10. und 24. Februar um 55 Prozent, von 32.684 auf 14.551. Einige Analysten vermuten, dass institutionelle Akteure zunehmend private, zugangsgeschützte Systeme auf dem Ledger nutzen, was die öffentlichen Metriken verzerrt.
Zudem wurden zuletzt große XRP-Mengen an Börsen transferiert – ein Signal, das oft mit Verkaufsabsichten einhergeht. Die realisierten Verluste erreichten den höchsten Wochenstand seit November 2022.
Institutionelles Interesse trifft auf schwache Nutzung
Arizona und Aviva zeigen: Das Interesse an XRP wächst auf staatlicher und institutioneller Ebene. Doch die drastisch gesunkene Netzwerkaktivität wirft Fragen auf. Ob die jüngsten Entwicklungen ausreichen, um die Dynamik wieder zu drehen, wird sich in den kommenden Wochen zeigen – wenn weitere Details zur Aviva-Kooperation bekannt werden und Arizona möglicherweise den Gesetzentwurf final verabschiedet.
XRP: Kaufen oder verkaufen?! Neue XRP-Analyse vom 24. Februar liefert die Antwort:
Die neusten XRP-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für XRP-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 24. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
XRP: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








