Die Pläne nehmen eine überraschende Wendung: Volkswagen verlängert die Produktion des ID.3 am sächsischen Standort Zwickau entgegen ursprünglicher Ankündigungen. Was zunächst nach einem taktischen Rückzieher aussieht, entpuppt sich als symptomatisch für die aktuellen Schwierigkeiten des Konzerns mit seiner Elektrostrategie.

Die Vorzugsaktien gaben im XETRA-Handel um mehr als ein Prozent nach und rutschten zeitweise auf 97,88 Euro ab. Die Anleger reagieren nervös auf die wiederholten Planänderungen – und das zu Recht.

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Elektro-Chaos statt klarer Linie?

Ursprünglich sollten die Zwickauer VW-Modelle ID.3, ID.4, ID.5 und der Cupra Born nach Wolfsburg und Emden umziehen. Jetzt bleibt nicht nur der ID.3, sondern auch die zweite Produktionslinie für den Cupra Born erhalten. Der Grund sind "offene Produktionsfragen" bei neuen Elektromodellen wie ID.Roc und ID.Golf.

Diese Unsicherheit zieht sich durch die gesamte Elektro-Offensive: Erst wurde die ID.Buzz-Produktion in Hannover für eine Woche unterbrochen – offiziell wegen sinkender Nachfrage nach leichten Nutzfahrzeugen und langsamerer E-Auto-Akzeptanz als erwartet.

Zwickau: Fahrt ins Ungewisse

Besonders brisant wird die Situation ab 2027. Dann sollen nur noch die Audi-Modelle Q4 e-tron und Q4 e-tron Sportback vom Band laufen. Doch was passiert nach 2030, wenn auch diese Produktion ausläuft?

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