Volkswagen Aktie: China-Schock belastet
Die Wolfsburger stecken in der Zwickmühle: Während Europa Hoffnung macht, bricht der wichtigste Einzelmarkt massiv weg. Frische Zahlen zeigen das ganze Ausmaß der Krise – und Analysten warnen bereits vor enttäuschenden Jahresprognosen für 2026.
Die harten Fakten
Die Auslieferungszahlen der Kernmarke Volkswagen für 2025 offenbaren eine problematische Entwicklung:
- Gesamtauslieferungen weltweit: 4,73 Millionen Fahrzeuge (minus 1,4 Prozent)
- China-Einbruch: Minus 8,4 Prozent auf dem wichtigsten Einzelmarkt
- Nordamerika schwach: Rückgang um 8,2 Prozent
- Europa als Lichtblick: Plus 5,1 Prozent im Heimatmarkt
Besonders bitter: In Deutschland explodierten die E-Auto-Auslieferungen um 60,7 Prozent. Doch weltweit stagnierte der Elektroabsatz bei rund 382.000 Einheiten nahezu vollständig.
UBS dämpft Erwartungen
Die Schweizer Großbank bestätigte heute ihre neutrale Haltung mit einem Kursziel von 95 Euro. Analyst Patrick Hummel sieht konkrete Risiken für die Jahresprognosen 2026. Seine Begründung: Der Wettbewerbsdruck in China bleibt unvermindert hoch. Lokale Anbieter wie BYD dominieren zunehmend den lukrativen Elektromarkt, während Volkswagen Marktanteile verliert.
Gespaltenes Analystenlager
Die Diskrepanz in den Einschätzungen könnte größer kaum sein. Jefferies hob sein Kursziel von 125 auf 140 Euro an und empfiehlt weiterhin den Kauf. Barclays setzt mit "Overweight" und 125 Euro ebenfalls auf Erholung. Die Optimisten verweisen auf die niedrige Bewertung und den stabilen Cashflow. Die Skeptiker fürchten strukturelle Probleme in Asien.
Offensive für 2026
Der Konzern plant eine massive Modelloffensive. Mehr als zehn neue elektrifizierte Fahrzeuge sollen allein in China auf den Markt kommen – zugeschnitten auf lokale Kundenbedürfnisse. Ob diese Strategie schnell genug greift, um den Marktanteilsverlust zu stoppen, muss sich zeigen.
Die Aktie notiert aktuell bei 102 Euro und bewegt sich damit im neutralen Terrain zwischen dem 50-Tage-Durchschnitt und den jüngsten Hochs. Die kommenden Quartalszahlen werden zeigen, ob die europäische Stärke die asiatischen Rückschläge langfristig kompensieren kann.
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