Volatus Aerospace Aktie: Heftige Korrektur
Der kanadische Drohnenspezialist hat innerhalb eines Monats mehr als ein Viertel seines Börsenwerts verloren. Trotz operativer Erfolge und neuer NATO-Verträge ziehen Anleger die Reißleine und sorgen für einen deutlichen Kursrücksetzer. Ist das eine gesunde Abkühlung nach der Rallye oder ein fundamentaler Realitätscheck der Bewertung?
Hohe Bewertung trifft auf Gewinnmitnahmen
Die Aktie verzeichnete zuletzt einen Monatseinbruch von 26 Prozent und schloss am Freitag bei 0,51 CAD. Auslöser für den Abverkauf ist primär die sportliche Bewertung des Unternehmens. Selbst nach dem jüngsten Kursrutsch wird Volatus Aerospace mit einem Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) von 10,1 gehandelt. Zum Vergleich: Ein Großteil der kanadischen Luftfahrt-Werte notiert bei einem KUV von unter 0,6.
Dieser enorme Aufschlag spiegelt die hohen Wachstumserwartungen wider. Analysten rechnen für die kommenden drei Jahre mit einem jährlichen Umsatzwachstum von rund 38 Prozent, was über dem Branchendurchschnitt von 35 Prozent liegt. Dennoch nutzen Marktteilnehmer das hohe Niveau derzeit offensichtlich für Gewinnmitnahmen.
Operative Erfolge im Verteidigungssektor
Der Kursrutsch steht im Kontrast zu den jüngsten Nachrichten aus dem operativen Geschäft. Das Unternehmen konnte seine Position im Verteidigungssektor zuletzt festigen. Nach einem 9-Millionen-Dollar-Vertrag mit einem NATO-Partner im Dezember 2025 folgte im Februar 2026 der Zuschlag für einen weiteren NATO-Ausbildungsvertrag für Drohneneinsätze in abgelegenen Gebieten.
Auch finanziell zeigte sich Volatus zuletzt verbessert. Im dritten Quartal 2025 lag der Umsatz mit 10,6 Millionen CAD über den Schätzungen, während der Verlust pro Aktie von 0,022 CAD im Vorjahr auf 0,009 CAD eingedämmt wurde.
Kapitalpolster und Ausblick
Die Bilanz wurde bereits im November 2025 durch eine Kapitalmaßnahme gestärkt, die rund 26,4 Millionen CAD in die Kassen spülte. Damit ist das Unternehmen für die weitere Expansion finanziert. Die aktuelle Marktbewegung deutet darauf hin, dass Investoren die Diskrepanz zwischen der hohen Bewertung und den realen Umsätzen neu austarieren. Für eine nachhaltige Trendwende muss Volatus nun beweisen, dass die neuen Verteidigungsaufträge das eingepreiste Premium-Wachstum auch tatsächlich liefern können.
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