Voestalpine Aktie: Spannung steigt
Nach einer starken Kursrallye steht der österreichische Stahlkonzern vor einer entscheidenden Bewährungsprobe. Am kommenden Mittwoch zählen Fakten: Können die Zahlen zum dritten Quartal die gestiegenen Erwartungen erfüllen oder droht eine Korrektur? Parallel dazu treibt das Management den Konzernumbau mit Verkäufen und neuen Großaufträgen voran.
Warten auf den Q3-Bericht
Am 11. Februar 2026 öffnet Voestalpine die Bücher für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres. Die Ausgangslage ist solide: Im ersten Halbjahr konnte der Konzern die Nettoverschuldung deutlich senken und wies mit 19,5 Prozent das niedrigste Gearing seit fast zwei Jahrzehnten aus. Anleger achten nun primär darauf, ob das Management die Jahresprognose bestätigt. Diese sieht ein EBITDA zwischen 1,4 und 1,55 Milliarden Euro vor.
Strategischer Umbau und Rekordauftrag
Abseits der reinen Finanzdaten schärft das Unternehmen sein Profil. Der Verkauf der Tochtergesellschaft Böhler Profil an die US-Firma Kadant wurde kürzlich finalisiert, der Abschluss der Transaktion wird für das laufende Quartal erwartet. Gleichzeitig meldet die Metal-Forming-Division einen operativen Erfolg: Ein 41-Millionen-Euro-Auftrag für ein vollautomatisiertes Hochregallager in Istanbul markiert das größte Einzelprojekt in der Geschichte dieses Segments. Die Fertigstellung des knapp 40 Meter hohen Komplexes ist für April 2027 geplant.
Gegenwind aus der Branche
Trotz der internen Fortschritte bleibt das Marktumfeld anspruchsvoll. Die europäische Stahlindustrie kämpft weiterhin mit hohen Energiekosten und einer verhaltenen Nachfrage aus dem wichtigen Automobilsektor. Der Fokus liegt daher unverändert auf Effizienz und dem Transformationsprogramm „greentec steel“, um die strengen Dekarbonisierungsvorgaben wirtschaftlich umzusetzen.
Der kommende Mittwoch wird die kurzfristige Richtung vorgeben. Bestätigt sich der positive Trend im operativen Geschäft, rückt auch die neue Dividendenpolitik in den Fokus, die ab diesem Geschäftsjahr eine Ausschüttung von mindestens 0,40 Euro je Aktie vorsieht. Die Q3-Präsentation wird zeigen, wie robust das Geschäftsmodell gegen die aktuelle Industriecalaisse wirklich ist.
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