Fluor steht vor einem wegweisenden Quartalsbericht. Nach einer deutlichen Kurserholung im Januar muss der US-Konzern am 17. Februar beweisen, dass die Neuausrichtung des Geschäftsmodells Früchte trägt. Investoren achten dabei besonders auf die Stabilisierung der Margen und den gezielten Abbau von Projektrisiken.

  • Termin: Quartalszahlen folgen am 17. Februar.
  • Risikoprofil: Fokus liegt auf dem Anteil erstattungsfähiger Verträge (82 % im Vorquartal).
  • NuScale Power: Abschluss des Verkaufs bis zum Ende des zweiten Quartals 2026 geplant.

Fokus auf risikoarme Verträge

Ein zentraler Pfeiler der Unternehmensstrategie ist die Abkehr von riskanten Festpreisverträgen. Fluor setzt stattdessen verstärkt auf ein Modell, bei dem Kosten direkt erstattet werden. Ende des dritten Quartals 2025 machten diese bereits 82 % des gesamten Auftragsbestands aus.

Dieser Wandel soll die Ergebnisschwankungen minimieren und die Profitabilität nachhaltig absichern. Gelingt es dem Konzern durch diesen Schritt, die Volatilität im operativen Geschäft dauerhaft zu senken? Marktbeobachter werten die Fortsetzung dieses Trends als entscheidendes Signal für die künftige Bewertung der Aktie.

Monetarisierung von NuScale Power

Zur Stärkung der Bilanz treibt das Management den Ausstieg beim Nuklearspezialisten NuScale Power voran. Fluor beabsichtigt, seine verbleibenden Anteile bis zum Ende des ersten Halbjahres 2026 vollständig zu veräußern. Die Erlöse aus diesem Verkauf gelten als wichtiger Baustein für die künftige finanzielle Flexibilität des Anlagenbauers.

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Auftragsbestand und Marktumfeld

Mit einem Auftragsbestand von zuletzt 28,2 Milliarden US-Dollar verfügt Fluor über ein solides Fundament. Besonders das Segment „Urban Solutions“ erwies sich zuletzt als wesentlicher Wachstumstreiber. Dennoch bleibt das Umfeld für die gesamte Branche komplex.

Während Infrastruktur- und Energieprojekte für Rückenwind sorgen, belasten der Fachkräftemangel und zyklische Investitionsschwankungen den Sektor. Die Fähigkeit von Fluor, neue profitable Aufträge zu gewinnen und den bestehenden Bestand effizient abzuarbeiten, steht daher im direkten Kontext dieser branchenweiten Herausforderungen.

Am 17. Februar wird das Management detaillierte Einblicke geben, ob der Auftragsbestand weiter gewachsen ist und wie weit die NuScale-Monetarisierung fortgeschritten ist. Diese Daten werden darüber entscheiden, ob die Aktie ihren jüngsten Aufwärtstrend festigen kann.

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