Zwei neue Infrastrukturaufträge, steigende Analystenkursziele und ein laufendes Aktienrückkaufprogramm — Vinci liefert gerade eine Reihe positiver Signale. Trotzdem notiert die Aktie mit rund 124,70 Euro gut 13 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch vom Februar.

Neue Aufträge stützen das Portfolio

Im Auftragseingang hat sich Vinci zuletzt zwei Projekte gesichert. Für ein Schleusenprojekt im Wert von 68 Millionen Euro entfällt auf den Konzern ein Anteil von 45 Millionen Euro. Hinzu kommt ein britisches Infrastrukturvorhaben mit einem Gesamtvolumen von 200 Millionen Pfund, an dem Vinci über seine Tochter Nuvia mit rund der Hälfte beteiligt ist.

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Die operativen Verkehrsdaten für Februar zeigen ein gemischtes Bild: Der Autobahnverkehr gab leicht um 0,8 Prozent nach, während die Flughafensparten mit einem Plus von 1,6 Prozent eine positive Tendenz aufwiesen.

Analysten sehen klares Aufwärtspotenzial

Barclays hat das Kursziel auf 160 Euro angehoben und hält an der Einstufung „Overweight" fest. Jefferies bestätigte seine Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 143 Euro. Beide Häuser sehen damit erheblichen Abstand zum aktuellen Kursniveau.

Zuletzt kaufte Vinci außerdem 83.370 eigene Aktien zurück — ein weiteres Signal, dass das Management die aktuelle Bewertung für attraktiv hält. Für 2026 rechnen Analysten mit einem Gewinn je Aktie von 9,29 Euro, was einem KGV von knapp 14 entspricht. Die erwartete Dividende von 5,00 Euro brächte Anlegern eine Rendite von rund 3,9 Prozent.

Der RSI liegt aktuell bei 40,8 und signalisiert eine leicht überverkaufte Lage — technisch gesehen könnte der Titel damit eine Stabilisierungsphase vor sich haben, sofern der 200-Tage-Durchschnitt bei rund 122,80 Euro als Unterstützung hält.

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