Vietnam hat pünktlich zum Tet-Fest die psychologisch wichtige Marke von 1.800 Punkten zurückerobert und damit ein positives technisches Signal gesetzt. Während das Land in das neue Jahr startet, bereitet sich der Aktienmarkt auf einen bedeutenden strukturellen Wandel vor. Die geplante Einstufung als Schwellenland durch internationale Indexanbieter könnte den Zufluss ausländischen Kapitals in den kommenden Monaten spürbar beschleunigen.

Fokus auf Substanz und Erholung

Nach der erfolgreichen Rückkehr über die 1.800er-Marke am Ende der letzten Handelswoche scheint das Risiko einer tieferen Korrektur vorerst abgewendet. Marktbeobachter gehen davon aus, dass sich die Kapitalströme künftig stärker selektieren werden. Im Fokus stehen dabei vor allem Unternehmen mit starken Fundamentaldaten, deren Bewertungen bisher noch nicht überproportional gestiegen sind. Historische Daten stützen diesen Optimismus: In der Vergangenheit verzeichnete die vietnamesische Börse unmittelbar nach den Neujahrsfeierlichkeiten oft Kursgewinne in der ersten Handelswoche.

Für das Gesamtjahr 2026 rechnen Experten mit einem weiteren Anstieg des VN-Index. In einem Basisszenario wird ein Ziel von 1.920 Punkten anvisiert, während bei einer schnellen Umsetzung von Reformen sogar 2.120 Punkte erreichbar scheinen. Doch können die angekündigten institutionellen Verbesserungen die hohen Erwartungen der internationalen Finanzwelt tatsächlich erfüllen? Getrieben wird die Entwicklung jedenfalls durch eine erwartete Welle von Börsengängen und strengere Transparenzstandards, die den Standort für globale Investoren attraktiver machen sollen.

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Katalysator Schwellenland-Status

Der VanEck Vietnam ETF (VNM) bietet Anlegern die Möglichkeit, an dieser Dynamik teilzuhaben. Mit einem Nettovermögen von rund 648 Millionen US-Dollar bildet er die Pfeiler der vietnamesischen Wirtschaft ab, wobei Finanzdienstleistungen (31,14 %) und Immobilienwerte (27,26 %) die Schwerpunkte bilden. Ein wesentlicher Treiber für den Fonds ist die geplante Neuklassifizierung durch FTSE Russell. Vietnam soll im September 2026 vom Status eines Grenzenmarktes zum "Secondary Emerging Market" aufsteigen, was massives institutionelles Kapital anziehen dürfte.

Trotz einer leichten Schwächephase im letzten Monat – der ETF verlor auf 30-Tage-Sicht rund 3,24 Prozent und schloss am Freitag bei 16,16 Euro – bleibt das strukturelle Umfeld durch die fortschreitende internationale Integration gestützt. Die nächste entscheidende Weichenstellung erfolgt im März 2026 mit einer Zwischenbewertung durch FTSE Russell, die über die Geschwindigkeit der endgültigen Aufstufung im Herbst entscheiden wird.

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