Serica Energy stellt die Weichen für ein transformatives Geschäftsjahr. Nach einem stabilen operativen Verlauf im Jahr 2025 treiben nun strategische Zukäufe und eine deutlich gesteigerte Förderung die Erwartungen der Anleger nach oben. Kann das Unternehmen diesen operativen Schwung dauerhaft beibehalten?

Deutliches Plus bei der Förderung

Im vergangenen Jahr lieferte Serica Energy mit einer durchschnittlichen Produktion von 27.600 Barrel Öläquivalent pro Tag (boepd) ein Ergebnis ab, das genau im Rahmen der Prognosen lag. Der Umsatz belief sich dabei auf rund 601 Millionen US-Dollar. Doch der Fokus der Marktteilnehmer richtet sich längst auf die aktuelle Entwicklung des laufenden Turnus: Seit Beginn des Jahres 2026 ist die Fördermenge auf durchschnittlich 43.000 boepd gestiegen, wobei in der Spitze zuletzt sogar Raten von etwa 50.000 boepd erreicht wurden.

Verantwortlich für diesen signifikanten Anstieg ist vor allem die verbesserte Zuverlässigkeit am Bruce Hub. Nach Abschluss wichtiger Instandsetzungsarbeiten trägt dieser Standort nun wieder stabil zur Gesamtleistung bei. Für das gesamte Jahr 2026 stellt das Management eine Produktion in Aussicht, die deutlich über der Marke von 40.000 boepd liegen soll.

Strategische Zukäufe verändern das Profil

Das Fundament für das künftige Wachstum bilden mehrere Akquisitionen, die in der zweiten Jahreshälfte 2025 angekündigt wurden. Durch die vollständige Integration dieser Zukäufe – darunter Vermögenswerte von Spirit Energy in der südlichen Nordsee – wird sich die Anzahl der produzierenden Felder im Portfolio von Serica voraussichtlich mehr als verdoppeln. Das Unternehmen deutete an, dass diese Expansion die Förderraten perspektivisch sogar auf über 65.000 boepd heben könnte.

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Diese operative Dynamik spiegelt sich auch im Kursverlauf wider. Die Aktie markierte am Freitag bei 2,66 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch und verzeichnet damit seit Jahresbeginn ein Plus von über 39 Prozent. Die Anleger honorieren offensichtlich die Strategie, durch die Übernahme bestehender Infrastrukturen die Basis zu verbreitern und das Produktionsprofil zu diversifizieren.

Ausblick und strategische Meilensteine

Für das laufende Jahr hat das Unternehmen bereits klare finanzielle Rahmenbedingungen gesteckt. Die Investitionsausgaben (CapEx) werden zwischen 125 und 145 Millionen US-Dollar erwartet, während die Betriebskosten auf 380 bis 400 Millionen US-Dollar taxiert werden. Die Erzeugung eines signifikanten freien Cashflows bleibt dabei das zentrale Ziel, um die ehrgeizige Expansionsstrategie zu untermauern.

Der nächste wichtige Termin für Investoren ist der 26. März 2026, an dem Serica Energy die detaillierten Finanzergebnisse für das abgelaufene Jahr präsentieren wird. Zudem plant das Unternehmen im weiteren Jahresverlauf den Wechsel vom AIM-Segment in den Hauptmarkt der London Stock Exchange. Dieser Schritt soll die Attraktivität für institutionelle Investoren steigern und den Zugang zu weiterem Kapital erleichtern.

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