United Internet Aktie: Milliarden-Deal gestartet!
Der Telekom-Riese United Internet vollzieht einen spektakulären Konzernumbau: Für 1,3 Milliarden Euro veräußert das Unternehmen seine Glasfaser-Tochter 1&1 Versatel - an die eigene Tochtergesellschaft 1&1 AG. Doch was steckt hinter diesem milliardenschweren internen Deal, und kann er den jüngsten Kursrückgang stoppen?
Strategischer Schachzug oder Buchhaltungstrick?
Der Verkauf ist kein klassischer Cash-Deal. Statt frischem Geld auf dem Konto erfolgt die Abwicklung durch Verrechnung mit bestehenden Forderungen und neuen Gesellschafterdarlehen. Die Eckdaten des Deals:
- Kaufpreis: Rund 1,3 Milliarden Euro
- Preisanpassung: Bis zu 300 Millionen Euro je nach Geschäftsentwicklung 2027-2029
- Übernommene Schulden: 950 Millionen Euro Darlehensverbindlichkeiten
- Zeitplan: Endgültige Abrechnung erst 2030 möglich
Besonders brisant: Der finale Preis könnte sich noch um bis zu 300 Millionen Euro nach oben oder unten bewegen - abhängig von der Performance der verkauften Einheit in den kommenden Jahren.
Bündelung unter einem Dach
Die Transaktion verfolgt ein klares Ziel: United Internet bündelt seine gesamten Telekommunikationsaktivitäten unter dem Dach der 1&1 AG. Analysten von UBS und MWB Research sehen darin einen strategisch sinnvollen Schritt zur Vereinfachung der komplexen Konzernstruktur.
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Doch der Deal hat auch seine Schattenseiten: 1&1 warnte bereits, dass der weitere Glasfaserausbau in den Jahren 2026 und 2027 den freien Mittelfluss um rund 100 Millionen Euro belasten wird. Erst danach sollen positive Effekte einsetzen.
Kann der Deal die Aktie beflügeln?
Trotz des milliardenschweren Deals bleibt die aktuelle Kursentwicklung durchwachsen. Die Aktie notiert zwar immer noch mit einem beeindruckten Plus von über 68 Prozent seit Jahresbeginn, doch zuletzt gab es Rücksetzer:
- Aktueller Kurs: 25,94 Euro
- Vom Allzeithoch entfernt: -11% unter dem 52-Wochen-Hoch
- RSI signalisiert Überverkauft: Bei nur 16,5 Punkten
Die technische Situation zeigt: Die Aktie sucht nach einem Boden. Gleichzeitig stufen Analysten das Papier weiterhin positiv ein - UBS mit "Buy", MWB Research sah im Deal sogar ein Einstiegssignal nach jüngster Kursschwäche.
Die entscheidende Frage bleibt: Reicht dieser interne Restrukturierungs-Deal aus, um den Aufwärtstrend des Telekom-Titans fortzusetzen - oder braucht es echte operative Überraschungen?
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